Terrordrohung an Mozart-Schule

Berlin: Wolfgang-Amadeus-Mozart-Schule |

Hellersdorf. Die Mozart-Schule kommt nicht zur Ruhe. Wegen einer vermeintlichen Terrordrohung war die Schule am Montag, 25. April, einen Tag geschlossen.

Am Sonntag, 24. April, wurde auf der Fassade der Turnhalle der Schule folgender Text entdeckt: „Anschlag 25.04. Ahllahu akbar“ (Allah ist groß). Obwohl die Schreibweise leicht als falsch zu erkennen war, nahmen die Verantwortlichen die Situation ernst. Die Schule wurde abgesperrt und vorsorglich der Unterricht am Montag, 25. April, ausgesetzt. Der Schriftzug ist zwischenzeitlich übermalt worden und der Schulbetrieb am Dienstag, 26. April, wieder aufgenommen worden.

Die Klassenlehrer wurden angehalten mit den Schülern zu reden, um Ängste zu beschränken und die Verbreitung von Halbwahrheiten zu verhindern. Außerdem stand ein Schulpsychologe und der Präventionsbeauftragte des Polizeiabschnitts 63 als Ansprechpartner bereit.

Die Polizei ging zu keiner Zeit von einer direkt zu erkennenden Gefahr aus. Sie ermittelt wegen der Störung des öffentlichen Friedens durch die Androhung einer Straftat.

Die Mozart-Schule ist Anfang des Jahres wegen Gewaltvorfällen und um sich greifender Disziplinlosigkeit in die Schlagzeilen geraten. In einem veröffentlichten Brandbrief machten Eltern die Zustände öffentlich. Die Schulleitung wurde daraufhin abgelöst. Anfang März setzte die Bildungsverwaltung des Senats Gerald Miebs, Leiter der Walter-Gropius-Schule in Neukölln, als kommissarischen Leiter ein. Die Eltern schätzen die Entwicklung seitdem als positiv ein. „Die Schulleitung handelt sehr souverän. Es ist deutlich zu spüren, dass das Kollegium langsam aber stetig zusammenfindet und somit die Qualität der Schule gestärkt werden wird. Das Tagesgeschehen wirkt auch wesentlich ruhiger“, sagt Elternsprecher Francesco Malo. hari
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