Ausstellungszentrum zeigt Arbeiten der Kunstwerkstätten an den Schulen

Magdalena Saße (links) und Marie Charlotte Hätscher formten Gefäße aus Ton in der Keramik-Werkstatt der Jean-Piaget-Schule. (Foto: Sorgatz)
Berlin: Pyramide |

Hellersdorf. Die Teilnehmer der diesjährigen Kunstwerkstätten an den Schulen des Bezirks zeigen die Ergebnisse ihrer Arbeit im Ausstellungszentrum Pyramide. Für jeden Geschmack ist etwas dabei.

Die Ausstellung der Kunstwerkstätten trägt in diesem Jahr den Titel "Lichtblicke". Dieser Titel spielt darauf an, dass die UNESCO 2015 zum "Jahr des Lichts" erklärt hat. Hiermit will die Weltorganisation an die Bedeutung von Licht als elementarer Lebensvoraussetzung für Menschen, Tiere und Pflanzen und daher auch als zentraler Bestandteil von Wissenschaft und Kultur erinnern.

Der Ausstellungstitel soll auch die Vielfalt künstlerischer Tätigkeiten und Fähigkeiten unter den Schülern des Bezirks zum Ausdruck bringen. "Er bringt die Vielschichtigkeit des künstlerischen Ausdrucks auf den Punkt", sagt Katherin Bauersfeld, Multiplikatorin für Kunst der Schulen in Marzahn-Hellersdorf. Die Kunstlehrerin organisiert seit 2010 die Kunstwerkstätten und deren Ausstellungen.

Die Arbeiten entstanden an vier Tagen in den Winterferien an 16 Schulen des Bezirks. Insgesamt 175 Schüler probierten sich unter Anleitung von 18 Kunsterziehern in den unterschiedlichsten künstlerischen Techniken aus. Außerdem leitete die Mahlsdorfer Künstlerin Birgit Schöne eine Foto-Werkstatt in der Alice-Salomon-Hochschule.

Entsprechend vielgestaltig sind die Arbeiten, die in der Ausstellung in der Pyramide zu sehen sind. Diese reichen von den traditionellen künstlerischen Techniken wie Malerei und Grafik oder Radierung bis zum plastischen Gestalten in Keramik, Pappmaschee oder Stoff. Es wurden aber auch Fotos gemacht und bearbeitet und es entstanden Graffiti sowie kleine Animationsfilme.

Das Thema Licht wurde dabei auf die unterschiedlichste Weise variiert. Es entstanden Linolschnitte, die sich mit der Wirkung von Licht und Schatten auseinandersetzen. Schüler gestalteten Lichtobjekte aus Ton. Fotografien thematisieren die Funktion von Licht und Schatten im Zusammenhang mit städtischen Bauten und Formen. Die Funktion von Licht in der Malerei wurde auf unterschiedlichste Weise ausgetestet.

Die Ausstellung "Lichtblicke" ist bis zum 28. Mai im Ausstellungszentrum, Riesaer Straße 94, 91 42 25 45 von Mo bis Fr in der Zeit von 10 bis 18 Uhr zu sehen.

Harald Ritter / hari
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