Melanchthon-Gymnasium nimmt an internationalem Umweltprojekt teil

Austauschschülerin Veronika Makhina und Isabella Kohrt vom Melanchthon-Gymnasium diskutieren Plakate, die in den Workshops zum Thema Umwelt entworfen wurden. (Foto: hari)
Berlin: Melanchthon-Gymnasium |

Das Melanchthon-Gymnasium nimmt an einem europäischen Umweltprojekt teil. Die Hellersdorfer Oberschule war Gastgeber des ersten Treffens von Schülern aus fünf europäischen Ländern.

Die erste Austauschwoche von Montag bis Freitag, 13. bis 20. November, war dem Kennenlernen gewidmet. Die Schüler aus Deutschland, Dänemark, Polen, Litauen und Estland nahmen die Arbeit an dem Projekt im europäischen Erasmus-Programm auf. Dieses beschäftigt sich mit der Umweltverschmutzung und dem Klimawandel in der Ostseeregion. Bis zur Beendigung des Projekts im Frühjahr 2020 soll es regelmäßige Treffen von Schülern aus den beteiligten Schulen geben.

Nach einer Besichtigung der Schule und der Teilnahme der Gastschüler am Unterricht sowie anderen Veranstaltungen am Melanchthon-Gymnasium, Adele-Sandrock-Straße 75, wurden erste Schritte zur gemeinsamen Arbeit an dem Projekt eingeleitet. Dabei wurde ein Logo für das Projekt entworfen und einen ganzen Tag Workshops zum Thema Umweltverschmutzung durchgeführt.

Neben der Arbeit und gemeinsamen Pausen an der Schule gab es zahlreiche Möglichkeiten für die teilnehmenden Schüler, einander besser kennenzulernen. Gemeinsam besuchten sie Berliner Sehenswürdigkeiten wie das Brandenburger Tor oder den Fernsehturm. Alle Gastschüler waren in der Woche bei den Familien von teilnehmenden Schülern aus dem Melanchthon-Gymnasium untergebracht.

„Das war alles ganz spannend und abwechslungsreich“, sagt Isabelle Kohrt von der Klasse 9a des Melanchthon-Gymnasiums. „Berlin ist aufregend und schön. In Hellersdorf hat es mir sehr gefallen“, erklärte ihre Austauschschülerin Veronika Makhina aus Wroclaw in Polen. Gemeinsam hätten sie viel Spaß gehabt.

Bei alledem kam die Arbeit nicht zu kurz. „Wir haben mit einer Bestandaufnahme begonnen, was der viele Müll für die Meere bedeutet“, erläutert Melanchthon-Schülerin Marie Röder. „Alle Anliegerstaaten müssen Lösungen für die Ostsee finden“, erklärt Austauschschülerin Julija Solovjova aus Klaipeda in Litauen.

Die fachliche Beratung des Projektes hat das Unabhängige Institut für Umweltfragen übernommen. „Die Arbeit soll in einen Fotoroman münden, der die Umweltproblematik in der Ostsee deutlich macht“, schildert Dorothea Carl vom UfU.

Biologie- und Chemielehrer Volkan Karlik betreut das Projekt an dem Gymnasium. „Ziel ist auch, bei den Schülern die Bereitschaft für europäische Zusammenarbeit zu stärken und internationale Kooperation als unverzichtbar zu Lösung globaler Probleme zu verstehen“, umreißt er den Sinn des Projektes.
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