Bezirk pflanzt an ausgewählten Orten Frühjahrsblüher

Nico Müller bringt Paletten mit Stiefmütterchen für den Alice-Salomon-Platz. (Foto: hari)

Hellersdorf. Das Bezirksamt verschönert seine Grünflächen mit Frühjahrsblühern. Stiefmütterchen in fast allen Farben standen sofort nach dem Ende des Dauerfrostes auf dem Pflanzprogramm.

Doch das Grünflächenamt kann längst nicht den gesamten Bezirk in einen Farbenrausch versetzen. Das Amt beschränkt die Pflanzaktionen auf eine Reihe von zentralen oder für das Erscheinungsbild des Bezirks besonders bedeutsame Orte. Das sind neben Plätzen wie dem Alice-Salomon-Platz vor dem Rathaus auch Grünanlagen wie der Park von Schloss Biesdorf. "Wir beschränken uns seit Jahren auf solche Orte, weil der Haushalt einfach nicht mehr hergibt", sagt Christian Gräff (CDU), Stadtrat für Wirtschaft und Stadtentwicklung. Das Bezirksamt hat insgesamt 35 000 Pflanzen bei der Bezirksgärtnerei Charlottenburg-Wilmersdorf zum Selbstkostenpreis eingekauft.

Von der Zahl der Pflanzen her ist das die gleiche Größenordnung wie im vergangenen Jahr. Auf den Ankauf von Blumenzwiebeln, Krokusse und Tulpen, hat das Bezirksamt in diesem Jahr ganz verzichtet. Eine solche Einkaufsaktion wäre zu teuer gewesen, obgleich die Zwiebel im Vergleich zu einem Stiefmütterchenpflänzchen nur wenige Cent teurer gewesen wäre.

Nico Müller ist Vorarbeiter des Trupps des Grünflächenamtes, der den Alice-Salomon-Platz mit Stiefmütterchen bepflanzt. Die Stiefmütterchen kommen in die für diesen Zweck bereitstehenden Betonschalen. 600 Stiefmütterchen in Blau, Gelb, Orange und Weinrot schmücken jetzt den Salomon-Platz.

Das gesamte Gebiet, für das der Trupp verantwortlich ist, reicht vom Blumberger Damm über die Alte Hellersdorfer Straße, die U-Bahn-Gleise bis zur Louis-Lewin-Straße und die Landsberger Allee bis wieder zurück zum Blumberger Damm. Mit Frühjahrsblühern bepflanzt wird nur der Salomon-Platz.

Die Pflanzaktion dauert wenige Stunden. In den Tagen danach muss aber immer wieder nach den Pflanzen geschaut werden - nicht nur um sie gegebenenfalls zu wässern. In den vergangenen Jahren musste an einigen Stellen in Marzahn-Hellersdorf nachgepflanzt werden. Die ersten Blumen waren gestohlen worden.


Harald Ritter / hari
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