Konzept des Helleums findet auch im Ausland großen Anklang

Hellersdorf. Das Kinderforscherzentrum Helleum trifft auf immer mehr Interesse im Ausland. 14 Wissenschaftler aus Japan besuchten in mehreren kleineren Gruppen in diesem Sommer das Zentrum an der Kastanienallee 59, um sich mit dessen Konzept vertraut zu machen.

Gleichzeitig besuchten 60 Pädagogen aus Chile die Einrichtung. Sie bauen in dem Andenland Lernwerkstätten für Kinder auf. Ständigen Kontakt gibt es auch in die Schweiz. Die Pädagogische Hochschule St. Gallen baut regionale didaktische Zentren auf. "Was wir den Kindern anbieten ist weltweit einmalig", sagt Hartmut Wedekind, wissenschaftlicher Leiter des im Dezember 2012 eröffneten Helleums und Professor an der Alice Salomon Hochschule. Das Besondere im Vergleich zu anderen außerschulischen Bildungseinrichtungen ist die Freiheit beim Lernen und Forschen. "Wir machen den Kinder keine Vorgaben, sondern bieten ihnen lediglich Situationen an, in denen sie selbst etwas erforschen und entdecken können", erläutert Wedekind.

Ein Beispiel ist der neue Workshop "Boden schätzen", den das Helleum Kitas und Schulen anbietet. Hier können die Kinder das Erdreich beim Sieben in seine Bestandteile zerlegen. Beim Mikrokospieren finden sie heraus, um welche Stoffe es sich handelt und etwas über deren Eigenschaften und damit Nutzen erfahren.

Mehr Informationen unter www.helleum-berlin.de.

Harald Ritter / hari
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