Wege am Tegeler Fließ wurden saniert

Hermsdorf. Nach knapp eineinhalb Monaten Bauzeit ist der letzte von insgesamt drei Bauabschnitten im Tegeler Fließ abgeschlossen.

In den drei Bereichen waren die Wanderwege in einem schlechten Zustand beziehungsweise zu tief angelegt. Überschwemmungen und große Pfützen waren die Folge. Aus bezirklichen Mitteln wurden insgesamt mehr als 210 000 Euro investiert.

Der erste Bauabschnitt zwischen Wolfacher Pfad und Büchenbronner Steig entlang des Hermsdorfer Sees sowie von der Martha- bis zur Solquellstraße und weiter bis zur B 96 wurde bereits im Sommer 2012 in Angriff genommen. Die Sanierungsmaßnahmen waren notwendig, weil beide Wegeabschnitte durch die Nähe zum Tegeler Fließ nach Niederschlägen und bei hohem Pegelstand häufig unter Wasser standen und schlecht oder zum Teil gar nicht begehbar waren. Eine Anhebung des Weges mit einem seitlichen Gefälle schaffte Abhilfe.

"So wurde sichergestellt, dass sich Niederschlagswasser nicht auf dem Gehweg sammelt, sondern auf das umliegende Gelände weg von den angrenzenden Grundstücken in Richtung des Sees abfließen kann", sagt Bürgermeister Frank Balzer (CDU) und fügt hinzu: "Nun muss niemand mehr befürchten, nasse Füße zu bekommen." Insgesamt 1329 Meter des Wanderweges wurden saniert. Die Kosten betragen rund 107 000 Euro.

Der zweite Bauabschnitt wurde im Jahr 2013 komplett fertig gestellt: Er beinhaltet den nordöstlichen Bereich vom Büchenbronner Steig bis hinter das Freibad Lübars in Höhe Hundegarten. "Insgesamt wurde der Weg hier auf einer Strecke von 607 Metern saniert", sagt Balzer. Kostenpunkt: rund 60 000 Euro.

Der letzte große Bauabschnitt befand sich im Bereich Forstraße und Hermsdorfer Damm. Ein 260 Meter langer Abschnitt des Wanderweges rund um die Jugendherberge "Ernst Reuter" wurde in der vergangenen Woche für rund 44 000 Euro fertig gestellt.

So wurden insgesamt 211 000 für die Aufarbeitung der Wege investiert. Es sind nun alle Abschnitte des Fließes, bei denen durch die schlechte zeitliche Begehbarkeit bisher eine Einschränkung erfolgte, saniert und wieder voll nutzbar.

Eine weitere Baumaßnahme erwartet die Bürger im Jahr 2016: Dann werden der Wanderweg zwischen Martha- und Veltheimstraße und die Steganlage der AEG-Siedlung saniert.


Christian Schindler / CS
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