Die tollkühnen Kids und ihre rollenden Kisten am Segelfliegerdamm

Die Schüler gehen mit ungewöhnlichen Eigenbauten an den Start. (Foto: Ralf Drescher)

Johannisthal. Vor gut 100 Jahren war Johannisthal die Heimat der ersten fliegenden Kisten in Deutschland. Und seit dem 100. Jubiläum des Motorflugplatzes Johannisthal im September 2009 gibt es das sogenannte Flugkistenrennen.

Die Wettbewerbsfahrzeuge sind eine Art Seifenkistenauto - originalen historischen Flugzeugen nachgebildet. An den Start gehen Schüler aus Grundschulen und Gymnasien des Bezirks. Schon Wochen zuvor haben sie in Kellern und Werkräumen ihrer Schulen an den Geräten gearbeitet, die an Rumpler-Tauben und andere Luftfahrzeuge der Flugpioniere erinnern.Jedes Team muss damit zwei Läufe absolvieren - nach einem Sprint folgt dann einen Hindernislauf um alle anderen Flugkisten herum. Da bleibt erfahrungsgemäß auch schnell mal ein nicht richtig befestigter Propeller oder ein Teil des Fahrwerks auf der Wettkampfstrecke zurück, fast wie bei den Wettflügen des Jahres 1909. Abheben können die Flugkisten der Gegenwart allerdings nicht.

Mit dabei sind in diesem Jahr sieben Schulen, die zum Teil sogar mit zwei Teams starten. Die Schüler der Schule am Pegasuseck und der Gebrüder-Montgolfier-Schule haben bereits in der Vergangenheit für Furore gesorgt. Auch sie machen wieder mit.

Anmelden kann man sich leider nicht mehr, aber Zuschauer zum Anfeuern und Mitfiebern sind am 21. September gern gesehen. Das Flugkistenrennen findet von 13 bis 17 Uhr am Sportplatz Segelfliegerdamm 47a statt. Die Wertungsläufe gibt es zwischen 14 und 16 Uhr.

Ralf Drescher / RD
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