Sterndamm bleibt bis kurz vor Weihnachten dicht

Fußgänger können zwischen Niederschöneweide und Johannisthal den verlängerten Bahnhofstunnel nutzen. (Foto: RD)

Johannisthal. Autofahrer, die täglich zwischen Niederschöneweide und Johannisthal unterwegs sind, müssen ganz tapfer sein. Bis kurz vor Weihnachten bleibt der Sterndamm unter der Brücke am S-Bahnhof Schöneweide dicht.

Grund ist die Erneuerung der sechs Brücken, auf der S- und Fernbahn über den Sterndamm geführt werden. Derzeit wird in diesem Bereich Baufreiheit geschaffen, Strom- und Telefonleitungen sowie Gas- und Wasserleitungen werden vom Baubereich provisorisch auf Hilfsbrücken gelegt.Während die Straßenbahn passieren kann, bleibt die Sterndammunterführung für Fahrzeuge und Fußgänger gesperrt. Fußgänger und schiebende Radfahrer können den bis zur Tram-Wendeschleife verlängerten Personentunnel im Bahnhofsbereich nutzen. Die Bahnsteigabgänge zum Sterndamm sind ebenfalls geschlossen. Autofahrer müssen die Umleitung über Groß-Berliner Damm und Südostallee nehmen. In der Südostallee wird es enger als sonst. Damit wenigstens der Bus nicht im vorprogrammierten Stau steht, ist hier eine Busspur in Fahrtrichtung Baumschulenweg eingerichtet worden.

Der Neubau der Bahnbrücken aus dem Jahr 1905 und die Erneuerung des Bahnhofsgebäudes kosten 45 Millionen Euro und sollen bis 2018 abgeschlossen sein. Ganz so lange bleibt der Sterndamm allerdings nicht dicht. Ab 20. Dezember dieses Jahres soll die Durchfahrt wieder frei sein. In ersten Planungen der Bahn war nur von Wochenendsperrungen des Sterndamms die Rede. Warum nun eine mehrmonatige komplette Sperrung erfolgt, war bis Redaktionsschluss nicht in Erfahrung zu bringen.


Ralf Drescher / RD
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