Bezirkamt hat Prioritätenliste erstellt

Karlshorst. Vor allem ältere Anwohner ärgern sich über den schlechten Zustand des Gehwegs an der Ursula-Goetze-Straße. Eine Reparatur ist jedoch nicht vorgesehen. Der marode Gehweg war Thema auf der Bezirksverordnetenversammlung am 28. August.

"Die Platten wurden offenbar nach umfangreichen Leitungsarbeiten der Telekom nicht wieder fachgerecht verlegt. Sie stehen hoch und wackeln", erklärte der SPD-Bezirksverordnete Gregor Költzsch. Er hatte das Bezirksamt auf die hohe Unfallgefahr hingewiesen und angefragt, ob die Straße ausgebessert wird.

"Eine Instandsetzung ist in diesem Jahr nicht mehr geplant", erklärte Wilfried Nünthel (CDU), Stadtrat für Stadtentwicklung. Die Vielzahl an maroden Gehwegen können nicht gleichzeitig angegangen werden.

"Rund 60 Prozent aller Gehwege im Bezirk sind in einem sanierungsbedürftigem Zustand", sagte Nünthel. Das Bezirksamt habe eine Prioritätenliste erstellt. Die Ursula-Goetze-Straße steht allerdings nicht auf der Liste.

Die schlimmsten Gehwege befänden sich an Teilen der Gernotstraße und entlang der Bernhard-Bästlein-Straße. 600.000 Euro aus dem Schlaglochsanierungsprogramm des Landes werden laut Nünthel in diesem Jahr nur für die Sanierung von Gehwegen investiert.


Karolina Wrobel / KW
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