Dialog über Bauvorhaben Ilsestraße: Anwohnerversammlung am 31. Mai

Wann? 31.05.2017 18:30 Uhr

Wo? HTW, Treskowallee 8, 10318 Berlin DE
Berlin: HTW |

Karlshorst. Die Wohnungsbaugesellschaft Howoge stellt am 31. Mai ihre Planungen zum Bauvorhaben an der Ilsestraße vor. Noch bis zu diesem Tag können sich Anwohner für die Teilnahme am Runden Tisch bewerben.

Das Bauvorhaben der Howoge im Ilsekiez sehen viele Anwohner kritisch. Mitte des vergangenen Jahres ist eine Machbarkeitsstudie des landeseigenen Wohnungsunternehmens bekannt geworden, nach der drei neue, fünfgeschossige Wohnhäuser mit einer Kita am Standort Ilsestraße 18-78 gebaut werden könnten.

Um den Konflikt zwischen Anwohnern und Howoge zu entschärfen, initiiert das Bezirksamt nun einen Runden Tisch. Dort sollen Vertreter der Anwohnerschaft zusammen mit dem Bezirksamt und der Howoge ihre Belange im Detail erörtern und nach Kompromissen suchen.

Noch bis zum 31. Mai können interessierte Anwohner und Akteure aus dem Umfeld sich für eine Teilnahme am Runden Tisch bewerben. Bewerbungen sind zu richten an stadtplanung@lichtenberg.berlin.de oder telefonisch an  902 96 64 33.

Dagegen steht allen die Teilnahme an der Anwohnerversammlung offen, die am 31. Mai um 18.30 Uhr im Audimax der Hochschule für Technik und Wirtschaft im Gebäude D, Raum D105 in der Treskowallee 8 stattfinden wird.

Bei dieser Versammlung soll der aktuelle Stand der Planungen vorgestellt werden. Das Bezirksamt hatte im Oktober 2016 das Bebauungsplanverfahren 11-125 eingeleitet, mit dem über das Maß der baulichen Nutzung des Areals entschieden werden soll. Die Howoge wiederum hat das Architekturbüro CKRS Architekten mit der Generalplanung beauftragt und wird über den Stand dieser Planungen informieren.

„Viele Anwohner sind dagegen, dass die Wohnanlage ausschließlich nach den Vorstellungen der Howoge verdichtet wird“, sagt Stadtentwicklungsstadträtin Birgit Monteiro (SPD). Das Bezirksamt reagierte darauf mit der Einleitung des Bebauungsplanverfahrens, bei dem die Beteiligung der Bürger zwingend erfolgen muss. Doch auch der Runde Tisch soll die Anwohner noch mal intensiver in die weitere Planung miteinbeziehen, so Monteiro. KW
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