In St. Marien werden spannende Geburtstagsgäste erwartet

Berlin: St. Marien |

Karlshorst. Am Pfingstmontag, dem 25. Mai, jährt sich die Unterzeichnung des Karlshorster "Coloniekonsens" zum 120. Mal. Das muss gefeiert werden.

Eingeläutet wird der Geburtstag von einem Sektempfang, zu dem der Bürgerverein Karlshorst einlädt. Treffpunkt ist um 11 Uhr am Gründungsstein am Rondell Lehndorff- und Wandlitzstraße. Von dort aus führt ein Spaziergang durch das Prinzenviertel zur Trabrennbahn.

Um 18 Uhr bittet Freizeithistoriker Günter Toepfer in die Pfarrkirche St. Marien, Gundelfinger Straße 36. Vor dem Gotteshaus sind 24 Luftbilder von Karlshorst zu bestaunen - von 1905 bis heute. Im Inneren erwartet die Gäste ein abwechslungsreiches und festliches Programm, an dem ausschließlich Karlshorster mitwirken. Musik und Wortbeiträge wechseln einander ab.

Es erklingt Orgelmusik, und "Die Harminions" - ein Chor von ehemaligen Karlshorster Gymnasiasten - singen. Die Querflötistin Nina Buchholz spielt eine Bachsonate, begleitet wird sie von Kirchenmusikdirektor Matthias Elger auf dem Cembalo. Auch der Kirchenchor der Paul-Gerhardt-Gemeinde ist mit von der Partie, genauso wie Harfenistin Anna Maria Fitzenreiter und Violinist Knut Zimmermann.

Günter Toepfer wird drei ehemalige Lichtenberger Bürgermeister, die in Karlshorst wohnen oder gewohnt haben, begrüßen: Christian Kind, Gottfried Mucha und Andreas Geisel. Auch die kaiserliche Linie wird vertreten sein - schließlich war es Kaiser Wilhelm II., der die ersten drei Häuser Karlshorsts stiftete. Sein Kommen angekündigt hat Friedrich Wilhelm Prinz von Preußen. Und es gibt einen weiteren besonderen Gast: Die älteste Karlshorsterin wird erwartet. Die ehemalige Tänzerin will kleine Episoden aus ihrem Leben erzählen und sogar etwas vorführen.

Schließlich soll auch die Lokalgeschichte nicht zu kurz kommen. Günter Toepfer berichtet aus den Anfangsjahren des heutigen Berliner Ortsteils, der Karlshorst-Chronist Jörg Ahlfänger aus den Jahren nach dem Einmarsch der Russen. Die Veranstaltung wird rund zwei Stunden dauern; der Eintritt ist frei.


Susanne Schilp / susch
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