Im Bürgerpavillon will die CDU Bürgeranliegen klären und informieren

Links der Bürgerpavillon, rechts der Bahnhof, dazwischen gibt es für Danny Freymark, Fabian Peter, Martin Pätzold und Wilfried Nünthel (alle CDU, v.l.) viel Raum für Einsatz. (Foto: Wrobel)
Berlin: Bürgerpavillon |

Karlshorst. Das einstige Fahrkarten-Häuschen des Rennbahnhofs in der Treskowallee 114a stand lange leer. Ende März eröffnete hier ein Bürgerpavillon der CDU.

Die Brückenerweiterung am Bahnhof Karlshorst hatte das kleine Gebäude neben dem historischen Rennbahnhof ins Abseits gerückt. Umringt von Bauzäunen verschwand es praktisch aus dem Straßenbild.

Nun ist das Häuschen nicht nur wieder sichtbar, sondern hat auch einen neuen Mieter bekommen. "Wir wollen vor Ort über aktuelle Baugeschehen im Ortsteil bis hin zu Sozial- und Mieterinteressen informieren", sagt Fabian Peter. Er ist Chef des Karlshorster CDU-Ortsverbands und weckte das Fahrkartenhäuschen aus seinem Dornröschenschlaf.

Ende März hat der "Bürgerpavillon" eröffnet. Ab April soll es regelmäßige Sprechstunden geben, bei denen sich Bürger nicht nur informieren, sondern auch Anliegen und Probleme vorbringen können. Dafür werden CDU-Mitglieder zur Verfügung stehen - darunter etwa Fabian Peter. Er ist Referent des Stadtrats für Stadtentwicklung Wilfried Nünthel (CDU) und bestens vertraut mit dem Baugeschehen in Lichtenberg. Neben Martin Pätzold, Bundestagsabgeordneter aus Lichtenberg, wird auch der Lichtenberger Abgeordnete Danny Freymark ein Mal im Monat im Bürgerpavillon die Fragen beantworten sowie Anregungen für seine politische Arbeit mitnehmen.

Ein Problem hatten die Bürger im Ortsteil bereits vor Jahren mit einer Unterschriftenliste öffentlich gemacht. Rund 5500 Menschen forderten den Erhalt des Regionalbahnhofes. Das Anliegen nahmen CDU und SPD auch im Bezirk auf. "Unser Ziel ist es weiterhin, den Bahnhof mittelfristig zu erhalten", unterstrich Danny Freymark bei der Eröffnung des Bürgerpavillons am 23. März.

Bis heute gilt ein Kompromiss, auf den sich CDU und SPD im Abgeordnetenhaus Anfang 2014 einigen konnten: Der Regionalbahnhof Karlshorst soll solange erhalten bleiben, bis am Bahnhof Köpenick ein neuer Halt für Regionalbahnen gebaut ist. Mit dem sei aber erst in vielen Jahren zu rechnen.

Trotzdem möchte Freymark die Situation am Regionalbahnsteig verbessern. "Der Zugang ist nicht behindertengerecht und improvisiert." Lediglich eine Holztreppe führt auf den Bahnsteig. In den nun anstehenden Haushaltsberatungen will sich Freymark dafür einsetzen, dass das Land Berlin Investitionsmittel für eine Verbesserung der Situation bereitstellt.

Weitere Informationen gibt es bei der CDU in Lichtenberg unter 97 60 19 33 oder unter www.cdu-lichtenberg.de. Der Bürgerpavillon wird im April seine regelmäßigen Sprechstunden veröffentlichen.

Karolina Wrobel / KW
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