CDU schlägt Lieferdienste vor

Karlshorst.Die Nahversorgung im Prinzenviertel rund um die Ehrlichstraße sieht die CDU durch die Schließung des dort ansässigen Lebensmittelmarkts bedroht. Die CDU-Fraktion in der Bezirksverordnetenversammlung forderte nun am 21. März die Sicherung der weiteren Nahversorgung am Standort. "Es muss gewährleistet sein, dass die Bewohner des Prinzenviertels an diesem Standort weiterhin ihre Einkäufe für den täglichen Bedarf erledigen können", so der Bezirksverordnete Thomas Drobisch. Der Fußweg zum entfernten Ortsteilzentrum Karlshorst sei besonders für ältere Menschen eine unzumutbare Belastung. Für die Übergangszeit, die durch den Bau eines neuen Verbrauchermarkts entstehen könnte, brachte die CDU deshalb eine besondere Idee vor: "Hierbei sollten die Einzelhandelsbetriebe im Kiez miteinander kooperieren, um durch Lieferdienste oder durch mobile Verkaufswägen die Versorgung der Bewohner zu ermöglichen", so Drobisch. Im Prinzenviertel wohnen bis zu 5000 Menschen.
Karolina Wrobel / KW
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