Coppi-Schüler trainieren ab April in der benachbarten Hochschule

Karlshorst. Die im Sommer 2013 durch Brandstiftung zerstörte Sporthalle der Hochschule für Technik und Wirtschaft wird derzeit saniert. Ab April dürfen dort auch die Schüler des Coppi-Gymnasiums Sport treiben.

Gleich zweimal trieben Brandstifter im vergangenen Sommer in Karlshorst ihr Unwesen: Am 3. Juli brannte die Turnhalle des Hans-und-Hilde-Coppi-Gymnasiums am Römerweg bis auf die Grundmauern nieder. Die Schüler müssen bis heute Hallen im ganzen Bezirk für den Sportunterricht nutzen. Denn auch die nahe gelegene Turnhalle der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) an der Treskowallee brannte am 21. September 2013 ab. Bis zu diesem Zeitpunkt nutzten die Coppi-Gymnasiasten die Halle sowohl für den regulären Sportunterricht, als auch - nach dem Brand - als Ausweichstandort. Wann die Schüler nun wieder in der HTW-Sporthalle trainieren dürfen, wollte der CDU-Bezirksverordnete Ulf Radtke jetzt vom Bezirksamt wissen. Stadtrat Dr. Andreas Prüfer (Die Linke) antwortete, dass die HTW-Halle nach ihrer Instandsetzung auch den Coppi-Schülern zur Verfügung stehe. Im April soll’s bereits soweit sein. "Zum Sommersemester 2014 gibt es einen eingeschränkten Sportbetrieb", erläutert die Sprecherin der Hochschule, Gisela Hüttinger. Schon dann dürfen auch die Schüler des Coppi-Gymnasiums in die Halle. "Vollständig nutzbar sein soll sie zu Beginn des Wintersemesters 2014/2015, also ab Oktober", sagt Hüttinger. Während die Sportstätte des Coppi-Gymnasiums völlig zerstört wurde, wütete der Brand in der HTW nicht ganz so heftig. Doch auch wenn die Halle äußerlich unversehrt scheint: "Der beim Brand entstandene Gesamtschaden beträgt an die 400.000 Euro", so Hüttinger. "Hinzu kommt noch das Geld für Sportgeräte und die Ausstattung." Das gesamte Inventar hatte die THW als Sondermüll entsorgen müssen. Verschont blieb bloß der Fitnessraum. Besonders ärgerlich: Das Feuer hat nicht nur die Ballspielhalle, sondern auch alle erst kurz zuvor sanierten Umkleideräume, Duschen, Toiletten, Hallenwarträume, den Gymnastikraum und Teile der technischen Anlagen zerstört.


Karolina Wrobel / KW
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