Forschungslabor in der Grundschule eingerichtet

Die Klasse 3c bei der Enthüllung ihres Fassadengartens - mitten im Klassenzimmer. (Foto: Matthias Krüger/Optigrün)

Karlshorst. Eine vertikale Wand mit allerlei Pflanzen dient den Drittklässlern der Grundschule Karlshorst als Klimalabor. Mehr als ein grünes Schmuckstück an der Wand ist der Fassadengarten im Raum der Klasse 3c.

Rund sieben Quadratmeter misst die vertikale Installation, die mit 200 Pflanzen begrünt wurde. Es ist ein hängender Garten, der in Kooperation mit dem Institut für Agrar- und Stadtökologische Projekte der Humboldt-Universität initiiert wurde. Die Innenraumbegrünung dient nämlich nicht nur als Blickfang, sondern soll vor allem das Kleinklima im Klassenzimmer verbessern. Die Pflanzen wirken auf Luftfeuchtigkeit, Temperatur, Feinstaub und CO2-Gehalt der Raumluft ein. Ziel des Projekts ist es, herauszufinden, inwieweit solche grünen Wände allgemein in Klassenzimmern angebracht werden könnten. Dazu wird die Ingenieurin Susanne Herfort vom Institut nicht nur regelmäßige Messungen durchführen, sondern auch Schüler und Lehrer befragen. Die Datenauswertung soll in Kooperation mit der Schule durchgeführt werden. Finanziert wurde die grüne Wand von der Optigrün international AG, sie kostete 8000 Euro.


Karolina Wrobel / KW
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