Bürgerstiftung Karow peilt magische Grenze an

Karow. Die Bürgerstiftung Karow ist auf einem guten Weg, von einer Treuhand-Stiftung zu einer selbstständigen rechtsfähigen Stiftung zu werden. Bis zum Ende des Jahres konnte die Stiftung ein Grundvermögen von 56 839 Euro bilden, berichtet der Initiator die Bürgerstiftung, Marcel Chartron.

"Weitere positiv stimmende Gespräche mit den Stiftern und Interessierten lassen mich hoffen, dass wir in diesem Jahr die erforderliche Mindestsumme in Höhe von 75.000 Euro erreichen", sagt Chartron. Damit könnte die Stiftung dann offiziell in eine eigenständige Stiftung umgewandelt werden. Gegründet wurde die Bürgerstiftung Karow im Mai 2008. Zwölf Bürger und Gewerbetreibende des Ortsteils hoben sie seinerzeit aus der Taufe. Ihr Ziel war es von Anfang an, Aktivitäten zu unterstützen, die das Zusammenleben in Karow fördern. In Abstimmung mit dem Bezirksamt gestalteten die Mitglieder der Stiftung in Arbeitseinsätzen zum Beispiel die Grünfläche an der Ecke Alt-Karow und Hofzeichendamm um. Auf dieser veranstaltet die Stiftung auch immer wieder Feste. So fanden in den vergangenen Jahren Kinder- oder Erntefeste dort statt.

Außerdem engagiert sie sich für den Erhalt beziehungsweise die Sanierung historischer Gebäude in Alt-Karow. Ihr Ziel ist es aber, auch gemeinnützige Projekte in Karow zu unterstützen, die das Zusammenleben im Ortsteil fördern beziehungsweise zu einer nachhaltigen Entwicklung beitragen. Diese Projektförderung soll aus finanziellen Erträgen des Stiftungsvermögens erfolgen. Deshalb ist das Erreichen der 75.000-Euro-Marke für die Stiftung so wichtig. Dann kann sie nämlich auch selbstständiger agieren.

Weitere Informationen zur Bürgerstiftung Karow gibt es bei Marcel Chartron unter 34 76 61 24 und auf www.buergerstiftung-karow.de.

Bernd Wähner / BW
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