Herbert Bergmann-Hannak stellt aus

Der 90-jährige Herbert Bergmann-Hannak präsentiert seine Arbeiten in einer Ausstellung in Karow. (Foto: Veranstalter)

Karow. Eine Ausstellung mit Arbeiten des wohl ältesten noch aktiven Malers des Bezirks präsentiert der Kulturförderverein Phoenix.

Am 16. September um 17 Uhr eröffnet er im Kirchlichen Begegnungszentrum in der Achillesstraße 53 die Ausstellung "Herbert Bergmann-Hannak - Mein Leben nach meiner Fasson". Der Pankower Maler wurde 1921 im böhmischen Grulich/Králíky geboren. Dort absolvierte er auch eine Lehre zum Weber. 1939 wurde er zum Wehrdienst eingezogen. Nach einer schweren Kriegsverletzung entließ man ihn 1943. Danach besuchte er bis 1945 die Textilfachschule in Reichenberg.Es folgte von 1947 bis 1949 ein Studium der Malerei an der Hochschule für Baukunst und Bildende Künste Weimar sowie an der Kunstakademie Dresden bei Heinz Tröske und Fritz Dähn. Von 1950 bis 1953 war er dann Meisterschüler an der Akademie der Künste Berlin bei Heinrich Ehmsen. Danach zog es ihn für fünf Jahre als Mitarbeiter an die Kunsthochschule Weißensee. Seit 1957 ist Herbert Bergmann-Hannak freischaffend tätig. Immer wieder sind seitdem die Arbeiten des Künstlers in Ausstellungen zu sehen.

In der Ausstellung im Kirchlichen Begegnungszentrum präsentiert Herbert Bergmann-Hannak ausgewählte Grafiken, die seine Ablehnung gegen Krieg und Gewalt reflektieren. Da sind Fabeltiere und kaputt gespielte Holzsoldaten zu entdecken. Man kann sich aber auch an einer wundervollen Welt aus Blumen und Schmetterlingen erfreuen. Die Ausstellung des renommierten Künstlers in Karow ist zweifellos ein kultureller Höhepunkt des Jahres. Zu besichtigen ist die Ausstellung montags von 11 bis 14 Uhr, dienstags von 14.30 bis 17 Uhr, mittwochs von 15.30 bis 18 Uhr, donnerstags von 10 bis 12 Uhr und freitags von 9 bis 12 Uhr.

Weitere Informationen unter www.phoenix-karow.de.

Bernd Wähner / BW
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