"Karow aktiv" beteiligt sich beim Bundeswettbewerb

Karow. Das Projekt "Karow aktiv" hat gute Chancen, einen Preis beim diesjährigen Bundeswettbewerb "Der ideale Ort" zu gewinnen.

An diesem Wettbewerb können Freiwilligenprojekte teilnehmen. Als Preisgeld stehen insgesamt 30 000 Euro zur Verfügung. Die besten Projekte werden mit einer Förderung von bis zu 5000 Euro ausgezeichnet. Dass das Projekt "Karow aktiv" zu den diesjährigen Favoriten gehört, hat seinen Grund. Ins Leben gerufen wurde es 2006 vom Sportverein Karower Dachse. Ziel dieser ehrenamtlichen Initiative ist es, Menschen aus allen gesellschaftlichen Bereichen an Sport heranzuführen und dadurch etwas für die Integration zu tun. "Karow aktiv" organisiert seit einigen Jahren unter anderem den Allod-Gesundheitslauf. Außerdem bietet es Lauftreffs an. In einer separaten Gruppe trainieren Menschen mit Downsyndrom für Volksläufe. Seit Kurzem gibt es sogar ein Angebot für Blinde. Im Tandem mit Sehenden bereiten auch sie sich für die Teilnahme an Läufen vor. Schließlich gibt es auch noch einen Lauftreff für Suchtkranke unter dem Dach von "Karow aktiv".

Alle Trainer in den Laufgruppen arbeiten ehrenamtlich. Finanzielle Mittel werden über Sponsoren eingeworben oder aus Spendengeldern bestritten. Eine solche Spende könnte es auch geben, wenn "Karow aktiv" zu den Hauptpreisträgern des Wettbewerbs "Der ideale Ort" gekürt wird. So wie "Karow aktiv" gibt es sicher noch weitere Freiwilligen-Initiativen im Bezirk. Diese haben noch bis zum 30. September die Möglichkeit, sich ebenfalls für den Wettbewerb anzumelden.

Weitere Informationen gibt es auf www.der-ideale-ort.de.

Bernd Wähner / BW
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