Neues Quartier in Karow soll zügig in Angriff genommen werden

Karow. An der geplanten Verbindungsstraße zur Bundesstraße B 2 wird derzeit ein neues Wohnquartier geplant. Und die Sozialdemokraten drängen auf eine zügige Umsetzung des Vorhabens.

Der stadtentwicklungspolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Roland Schröder, berichtet, dass im Wohnquartier circa 300 neue Wohnungen in Ein- und Mehrfamilienhäusern entstehen sollen. Mit Blick auf die demografischen Prognosen für Pankow ist klar, dass im Bezirk dringend neuer Wohnraum gebraucht wird. Deshalb sollte das Bauvorhaben in Karow zügig umgesetzt werden, so Schröder. Bereits vor längerer Zeit sei beschlossen worden, dass auf dem Areal an der künftigen B 2-Verbindungsstraße Neubauten entstehen können. Nun habe der Eigentümer Planungen entwickelt, die sich an die bereits vorhandene Bebauung in Alt-Karow anlehnen. Die bisherigen Planungen gehen von einer ortsüblichen Grundstücksgröße aus, sodass die Bebauungsdichte in dem Gebiet vergleichsweise gering bleibt.

Deshalb solle sich das Bezirksamt mit Eigentümer und Projektentwicklern auf eine zügige Umsetzung einigen, schlägt die SPD-Fraktion in einem BVV-Antrag vor. Festgeschrieben werden soll zum Beispiel, dass die städtebauliche Struktur der angrenzenden Wohnbebauung aufgenommen wird. Ein Drittel der Wohnungen sollen alten- beziehungswiese behindertengerecht gebaut werden. Und auch kleinere Wohnungen für Single- und Zwei-Personen-Haushalte fordern die SPD-Politiker.

Darüber hinaus soll der Bau einer Kita mit circa 80 Plätzen vereinbart werden. Und auch die Grundstücksgrößen sollten bei den Einfamilienhäusern nicht unter 500 Quadratmeter liegen.

Die SPD schlägt vor, zur Umsetzung des Vorhabens mit dem Eigentümer einen städtebaulichen Vertrag abzuschließen. Danach könnte für die entsprechende Teilfläche des hier geltenden Bebauungsplanes ein separater Vorhaben bezogener Bebauungsplan aufgestellt werden. Dieser sollte, so die SPD, mit Priorität bearbeitet werden, damit das Bauvorhaben zügig begonnen werden kann. Bisher sind auf der Fläche etwa 110 Einfamilienhäuser und 22 Mehrfamilienhäuser geplant. Die Verordneten überwiesen den SPD-Antrag zur Beratung in den Ausschuss für Stadtentwicklung.


Bernd Wähner / BW
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