Sanierung der Pankgrafenbrücke ist beendet

Karow. Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung hat die Instandsetzung der Pankgrafenbrücke abgeschlossen. Die Brücke ist jetzt wieder vollständig für den Verkehr freigegeben und zweispurig befahrbar.

Die Pankgrafenbrücke überquert das Flüsschen Panke im Bereich der Pankgrafenstraße, unweit der Anschlussstelle zur Bundesautobahn 114, der Bucher Straße und des S-Bahnhofs Karow. Errichtet wurde sie im Jahre 1929. Nach jahrzehntelanger intensiver Nutzung war sie zuletzt so marode, dass sie grundlegend erneuert werden musste. Vor genau einem Jahr begannen die Bauarbeiten. Weil die Brücke bereits so kaputt war, musste der aus Stahlbetonplatten bestehende Überbau vollständig erneuert werden. Auch der Unterbau ist teilweise überholt worden. Weiterhin wurden Fahrbahn- und Gehwegbefestigungen in den Anschlussbereichen an das Brückenbauwerk neu gebaut. Vor den eigentlichen Bauarbeiten mussten Leitungen und Kabel in der Brücke provisorisch verlegt werden. Diese wurden in den vergangenen Wochen wieder in die instand gesetzte Brücke eingebaut. Die Brückensanierung ließ die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung in zwei Abschnitten ausführen. Zunächst wurde ein halbes Jahr lang die nördliche Brückenhälfte gesperrt und neu gebaut, danach die südliche Brückenhälfte.

Lange Wartezeiten

In Abstimmung mit der Verkehrslenkung Berlin hatte die Senatsverwaltung für die Zeit der Bauarbeiten an der Pankgrafenbrücke ein Verkehrskonzept erarbeitet. Der gesamte Verkehr ist während der Bauarbeiten einspurig über die Brücke geführt worden. Dazu wurde eine Lichtsignalanlage für die wechselseitige Abwicklung des Verkehrs aufgebaut. Autofahrer mussten deshalb in den vergangenen Monaten an der Brücke Wartezeiten einplanen. Um die Überbauten der beiden Brückenteile konstruktiv miteinander verbinden zu können, ist die Brücke im Sommer für mehrere Tage komplett gesperrt gewesen. Aber nun sind die Bauarbeiten beendet, und die Pankgrafenbrücke ist für die nächsten Jahrzehnte fit. In die Brückenerneuerung sind Baukosten in Höhe von 640 000 Euro geflossen.


Bernd Wähner / BW
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