SPD-Fraktion favorisiert Bau der Verbindungsstraße zur Bundesstraße 2

Karow. Wie lässt sich die Verkehrssituation in Karow und Buch verbessern? Darüber werden die Bezirksverordneten in den kommenden Wochen intensiv diskutieren.

Dafür gibt es zwei Anläse. Einerseits liegen die Ergebnisse der Verkehrsuntersuchung für diese Region vor. Auftraggeber war die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung. Andererseits stellte die SPD-Fraktion in der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) den Antrag "Verkehrsanbindung der Ortsteile Karow und Buch". Diesen überwiesen die Verordneten in den Verkehrsausschuss. In ihrem Antrag spricht sich die SPD explizit gegen einen weiteren Autobahnanschluss Karow/Buch aus. Dieser war von der Anliegerinitiative "Pro Anschlussstelle" gefordert worden. Der Nutzen eines solchen Anschlusses war in der Untersuchung des Senats beleuchtet worden."Die Untersuchung der Varianten zum Bau einer Anschlussstelle hat gezeigt, dass keine städtebaulich und technisch möglich, verkehrlich sinnvoll und wirtschaftlich darstellbar ist", erklärt der verkehrspolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Roland Schröder. Deshalb sollte das Thema auch nicht weiter verfolgt werden. Die Sozialdemokraten sprechen sich vielmehr für die Umsetzung der im Stadtentwicklungsplan Verkehr beschriebenen Maßnahmen für eine bessere Verkehrsanbindung von Karow und Buch aus. Dazu zählt auch der Bau der seit Langem geplanten Verbindungsstraße zur Bundesstraße 2.

Des Weiteren sollte die Anschlussstelle Bucher Straße an der A 114 voll ausgebaut werden. Weiterhin sollte eine Verbindungsstraße zwischen Karower Chaussee und Hobrechtsfelder Chaussee als Verlängerung der Max-Burghardt-Straße gebaut werden. Außerdem spricht sich die Fraktion für den Bau eines Regionalbahnhofs am S-Bahnhof Buch aus - und hofft, dass sich diesem Wunsch auch die anderen Fraktionen anschließen.

Roland Schröder sagt zum Antrag seiner Fraktion: "Wir haben Interessen gegeneinander abgewogen. Dem verständlichen Wunsch des Campus Buch nach einem direkten Autobahnanschluss stehen die negativen Folgen durch Verkehr, Lärm und hohe Baukosten entgegen. Mit der B2-Anbindung und dem Ausbau der Anschlussstelle Bucher Straße werden Netzlücken geschlossen."


Bernd Wähner / BW
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