Dank Pilotprojekt baut der Bezirk Schule und zwei Hallen in Rekordtempo

Die alte Sporthalle der Achard-Grundschule muss abgerissen werden. Ein Neubau soll im Rahmen des Modellvorhabens des Senats schneller erfolgen. Foto: hari (Foto: hari)

Marzahn-Hellersdorf. Der Bezirk nimmt am Modellprojekt für die Beschleunigung von Schulbauten teil. Die neue Sekundarschule in Mahlsdorf und zwei Sporthallen könnten deutlich schneller fertig werden.

Die Sekundarschule in der Straße An der Schule wird schon seit Langem gewünscht. Eine Initiative von Eltern sammelt im Internet Unterschriften, um das Vorhaben zu beschleunigen. Die Sporthalle der Franz-Carl-Achard-Grundschule an der Adolfstraße in Kaulsdorf ist von Hausschwamm befallen und seit 2012 gesperrt. Ein Neubau ist auf dem nahe der Schule gelegenen Sportgelände geplant. Auch die neue Sporthalle für die Grundschule an der Wuhle soll schneller fertig werden als geplant.

Mit dem Modellprojekt will der Senat den Neubau von Schulen von im besten Fall acht Jahren auf vier oder fünf Jahre verkürzen. Dieses Ziel strebt der Bezirk schon seit längerer Zeit. Die Schülerzahlen wachsen wieder und Marzahn-Hellersdorf will schneller darauf reagieren. Das ist bisher kaum möglich. Allein schon die Abstimmung der Bauplanungen mit den Senatsverwaltungen dauern mehrere Jahre. Weitere Zeitverluste entstehen bei den Ausschreibungen der vielen unterschiedlichen Aufträge.

Der Schlüssel zur Veränderung soll ein Generalunternehmen sein, das Lösungen für Schulbauten aus einer Hand für ganz Berlin anbietet. Die Bauprojekte könnten schneller abgestimmt und umgesetzt werden. In dem Modellvorhaben sollen in ganz Berlin bis 2020/21 zehn bis zwölf Schulbauten und bis 2018/19 sieben Sporthallen entstehen.

Noch ist dieses Unternehmen nicht gefunden und das Verfahren im Einzelnen nicht geklärt. Offen ist, ob dabei Bauformen von der Stange wie Modularbauten zum Einsatz kommen. Dadurch bekämen die neuen Schulgebäude einen weniger individuellen Anstrich. Die Bauzeit wäre aber deutlich kürzer.

Der Berliner Senat will eine Arbeitsgruppe mit Vertretern der Senatsverwaltung und der Bezirke einrichten. Sie soll das Modellvorhaben begleiten und die einzelnen Schritte koordinieren. „Ich freue mich, dass ich dabei mitmachen kann“, sagt Bürgermeister Stefan Komoß. hari
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