Wernerbad soll bis Ende 2017 verkauft sein

Kaulsdorf. Mit dem Verkauf des früheren Wernerbades an einen Investor ist frühestens Ende dieses Jahres zu rechnen. Dies erklärte Bürgermeisterin Dagmar Pohle (Die Linke) auf eine Kleine Anfrage der CDU-Fraktion.

Pohle ließ in ihrer Antwort offen, wie das Problem des Schichtwassers gelöst werden soll. Anwohner hatten im Rahmen der Auslegung der Bebauungsplanentwürfe für das Gelände angemahnt, dass eine Neubebauung Einfluss auf das Schichtwasser im Umfeld haben könnte. Sie befürchten, dass Wasser in ihre Keller eindringt. Daraufhin beauftragten die Bäderbetriebe Untersuchungen zum Schichtenwasser. Ende März wurden diese technischen Prüfungen beendet. Die Ergebnisse fließen in die Verhandlungen mit Investoren ein. „Technische Lösungen für den Umgang mit der Schichtwasserproblematik muss der künftige Bauherr anbieten“, erklärte Pohle. Erst danach werde die Öffentlichkeit über das konkrete Bauprojekt informiert.

Derzeit verhandelt das Berliner Immobilienmanagement im Auftrag der Bäderbetriebe mit Investoren. Das 2002 geschlossene Wernerbad war 2009 vom Bezirk an die Bäderbetriebe übergeben worden. 2010 einigten sich Bäderbetriebe und Bezirksamt darauf, gemeinsam nach einer neuen Nutzung für die Flächen zu suchen. Vom Bezirksamt wurde eine Neubebauung mit einem Seniorenheim vorgesehen und auch schon mit Investoren verhandelt. Dieser soll an der Ridbacher Straße eine Wohnanlage für Demenzkranke errichten. Eine Bedingung ist, dass der Wernersee öffentlich zugänglich bleibt. Anwohner und B'90/Die Grünen fordern jedoch, dass das gesamte Gelände in einen Park umgewandelt wird. hari
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