Bezirk und Investor verhandeln über den Bau einer Pflegeeinrichtung

Kaulsdorf. Der Liegenschaftsfonds soll die Ausschreibung des ehemaligen Wernerbades vorbereiten. Ein Betreiber von Pflegeheimen hat sein Interesse bekundet, auf dem Gelände an der Ridbacher Straße eine Pflegeeinrichtung für an Demenz erkrankte Senioren zu bauen.

Die Verhandlungen zwischen dem Bezirksamt und dem Investor laufen bereits. „Es handelt sich um einen seriösen, in Berlin bekannten Betreiber von Pflegeeinrichtungen“, erklärt Christian Gräff (CDU), Stadtrat für Stadtentwicklung. Den Namen will er derzeit nicht nennen, da der Ankauf des Wernerbades noch nicht abgeschlossen ist. Eigentümer des Areals sind nach wie vor die Berliner Bäderbetriebe. Sie wollen den Liegenschaftsfonds des Landes Berlin mit dem Verkauf des Freibades beauftragen. Das Stadtplanungsamt erarbeitet unterdessen einen Bebauungsplan, der den Bau einer Pflegeeinrichtung ermöglichen soll. Das Verfahren werde ein bis zwei Jahre dauern. Vorgesehen ist, dass das bisherige Freibad renaturiert wird. Dazu wird unter anderem der Beton von den Wänden des Wasserbeckens entfernt und der Uferbereich neu gestaltet. Die Kosten will der Berliner Senat tragen. Das Gebiet rund um den Wernerteich soll auch in Zukunft öffentlich zugänglich bleiben.Der Verkauf des Wernerbades ist unterdessen weiter umstritten. Ein Teil der Anwohner will, dass das Bad zu einem öffentlichen Park oder einer Grünfläche wird. Das Bezirksamt steht dagegen auf dem Standpunkt, dass für den Ankauf der Fläche kein Geld zur Verfügung steht. „Alternativen sehen wir nicht und werden auch weder von uns noch durch den Senat geprüft“, sagt Gräff


Harald Ritter / hari
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