Der Bezirk baut an der Wernerstraße einen Spielplatz

Zwei Rutschen und ein Klettergerüst standen auf der Liste der Kinder. (Foto: Staacke)

Kaulsdorf. Eine Seilbahn, ein Bolzplatz, ein Tunnel mit Rutsche und ein Klettergerüst - das alles wünschen sich die Kinder aus Kaulsdorf. Und dies wird nun in Erfüllung gehen. Das Bezirksamt griff ihre Ideen auf und baut von August bis Dezember an der Wernerstraße einen neuen Spielplatz.

Ein Teil des noch urwüchsigen Geländes zwischen Wernerstraße und Hirtschulzstraße am so genannten "grünen Berg" wird in das Spielplatz-Projekt landschaftlich eingefügt. "Rund 2000 Quadratmeter Gesamtfläche stehen zur Verfügung", erläuterte Landschaftsplanerin Heike Beissert jüngst auf einer Informationsveranstaltung. Laut Plan wird unterhalb des Hügels ein Wall aufgeschüttet. Und die Kinder können sich dann ein wenig wie Tarzan fühlen, wenn sie sich über eine Länge von 25 Metern mit der Seilbahn von einer Seite zur anderen schwingen werden.

Wo könnten sie das auch sonst? "Denn weit und breit gibt es in Kaulsdorf keinen öffentlichen Spielplatz. Der nächste befindet sich erst in der Bausdorfstraße", sagt Heike Beissert. Das am Rohrpfuhlgraben gelegene Gelände lädt förmlich zum ausgelassen Spiel ein. "Da können sich die Kinder richtig austoben", freut sich Horterzieherin Martina Hass. "

Da die nächsten Häuserreihen etwa 100 Meter weit entfernt sind, dürfte sich auch der Kinderlärm in Grenzen halten und Anwohner nicht gestört werden", sagte Heike Beissert, die bereits besorgte Anrufer beschwichtigen konnte.

Den Anstoß zum Bau des Spielplatzes gab vor fünf Jahren die Gründung der Best-Sabel-Grundschule. Der Spielplatz wird unweit des Schulgebäudes an der Wernerstraße errichtet. Auf zwei Kinderkonferenzen an der Grundschule wurden von den Erst- bis Sechstklässler Vorschläge gemacht. Schließlich wurde nach einem Punktesystem abgestimmt, erzählt Ina Herbell vom Kinder- und Jugendbüro Marzahn-Hellersdorf.

Einige Eltern äußerten am Rande der Veranstaltung ihre Sorge, dass der Weg zum Spielplatz gefährlich sei. Sie fordern einen weiteren Fußgängerüberweg auf Höhe der Wernerstraße.

Sie regten eine zeitliche Ausdehnung des Tempolimits von 30 km/h von derzeit 7 bis 17 Uhr bis in die Abendstunden an. Zudem wollen sie, dass Hunde vom Platz ferngehalten werden. Die Planerin sicherte zu, die Anregungen "mitzunehmen".


Barbara Staacke / Sta.
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