Mauerdenkmal bleibt erhalten

Kladow. Bei den Arbeiten zur Sanierung der Mauer-Gedenkstätte im einstigen Grenzgebiet an der Gutsstraße wurden auf Westberliner Seite bislang unbekannte Mauerreste freigelegt. Dieses Zeugnis der ersten Phase des Mauerbaus aus dem Jahr 1961 möchte die CDU-Fraktion in der Bezirksverordneten-Versammlung (BVV) nun gemeinsam mit den Mauerresten auf Groß Glienicker Seite unter Denkmalschutz stellen. "Dieses frühe Mauerteil bildet mit dem später errichteten und noch vorhandenen Streckmetallzaun sowie den beiden erhaltenen Mauersegmenten ein einzigartiges Gesamtobjekt zur Dokumentation der unterschiedlichen Phasen des Mauerbaus", begründeten die CDU-Verordneten den Antrag ihrer Fraktion in der BVV-Sitzung am 17. September. Ein derartiges Zeugnis mehrerer Phasen des Mauerbaus sei berlinweit einmalig. Die Verordneten nahmen den Antrag der CDU-Fraktion einstimmig an.


Michael Uhde / Ud
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