Zehn Jahre Warten sind vorbei: BVV stimmte jetzt dem Bau zu

Kladow. Fast zehn Jahre hat es gedauert, bis der vorhabenbezogene Bebauungsplan 5-46 VE für das Grundstück Uferpromenade 51 am 12. Juni in der Bezirksverordneten-Versammlung beschlossen wurde.

Die Fraktion der Grün-Alternativen Liste Spandau (GAL) stimmte zwar dagegen, die SPD enthielt sich, doch reichten die Stimmen von CDU und Piraten, um den Plan zu beschließen.Am 22. Juli 2003 hatte der Grundstückseigentümer, das Sport- und Gesundheitszentrum, den Antrag gestellt, auf rund 4500 der insgesamt rund 60 000 Quadratmeter großen Halbinsel eine Sportanlage zu errichten. Mehrfach wurde der Plan öffentlich ausgelegt. 2007 gab es zudem ein Bürgerbegehren gegen den Bau der Sportanlage. Das scheiterte jedoch, da nicht genügend Unterschriften vorlagen.

In der BVV am 12. Juni nahm Ritva Harju (GAL) erneut Anlauf, um die Annahme des Bebauungsplans zu verhindern. Sie verwandte die ihr zustehende Redezeit von 15 Minuten, um die Verordneten davon zu überzeugen, dem Plan ihre Zustimmung zu verweigern. Sichtbar fassungslos saß Helene Abtahi, künftige Betreiberin der Sportanlage für Gymnastik, Yoga, Meditation, Wassertherapien und Gesundheitsseminare, auf der Zuschauertribüne. Umso erfreuter zeigte sie sich, als nach der Abstimmung feststand, dass sie nach zehn Jahren mit ihrem Bauvorhaben beginnen kann.


Michael Uhde / Ud
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