Arbeiten an der Feuerwache könnten 2016 beginnen

Die Wache der Berufsfeuerwehr Köpenick muss dringend saniert werden. (Foto: Ralf Drescher)

Köpenick. Der Feuerwache Köpenick sieht man an, dass sie schon bessere Tage gesehen hat. Jetzt gibt es Pläne, das 1952 am Katzengraben errichtete Gebäude zu sanieren.

Ein vor Jahren mit 26 Millionen Euro veranschlagter Neubau ist wegen der hohen Kosten schon längere Zeit vom Tisch. Dafür gibt es jetzt Pläne für eine Generalsanierung für geschätzte 6,8 Millionen Euro. Das wurde durch die Antwort auf eine Anfrage von Abgeordnetenhausmitglied Tom Schreiber (SPD) bekannt.

Er hatte bei der Senatsverwaltung für Inneres nach dem Beginn der Sanierung gefragt. In der Antwort teilt Innenstaatssekretär Bernd Krömer mit, dass bei rechtzeitiger Erteilung der Baugenehmigung im zweiten Quartal 2016, also in rund zwei Jahren, mit dem Umbau begonnen werden kann. Dessen Dauer ist auf rund zwei Jahre veranschlagt.

In dieser Zeit müssen die Berufsfeuerwehr Köpenick und die am gleichen Standort untergebrachte Freiwillige Feuerwehr an einen Ausweichstandort ziehen. Der ist bisher noch nicht gefunden. Gewünscht wäre eine verkehrsgünstige Lage im Einsatzgebiet Köpenick und eine gleichzeitige Unterstellmöglichkeit für das Mehrzweckboot, mit dem die Köpenicker Feuerwehr bei Ölschäden oder Bränden auf dem Wasser oder im Uferbereich ausrückt.

Die Feuerwache Köpenick war 1952 eröffnet worden, eine notdürftige Sanierung erfolgte 1994. Trotzdem sind die Räume inzwischen verschlissen und die Fahrzeugdurchfahrten genügen nicht den Ansprüchen an moderne Feuerwehrtechnik.


Ralf Drescher / RD
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