Hotel sucht noch einen Namen

Michael Zinnkann sucht für sein Hotel noch einen Namen. (Foto: Ralf Drescher)
Berlin: Hotel Zinnkann |

Köpenick. Von außen sieht es schon fertig aus, im Innern werkeln noch Elektriker und Monteure. Im September soll das neue, noch namenlose Hotel am Köllnischen Platz öffnen.

Der Cateringunternehmer Michael Zinnkann hatte das 1883 errichtete Gründerzeithaus vor vier Jahren gekauft. Nach Planungsphase und Sanierung von Bauschäden wird es derzeit zum Hotel umgebaut. Im Dachgeschoss kommt die Wohnung des Eigentümers unter, darunter die Gästezimmer. Im Erdgeschoss werden bereits die Räume für eine Baguetterie hergerichtet, die noch im August öffnen soll.

Den Köpenickern war das Gebäude am Köllnischen Platz viele Jahre als Volksbücherei bekannt. Seit 1990 war es immer mehr verfallen und stand dann mit riesigen Rissen in der Fassade mehrere Jahre leer.

„Die frühere Nutzung als Bücherei wird sich in den Gästezimmern und im Frühstücksraum des Hotels widerspiegeln, überall trifft der Besucher künftig auf Bücherregale“, erzählt Michael Zinnkann. Nach einem Namen für das kleine Hotel wird noch gesucht. „Vielleicht haben ja die Leser der Berliner Woche eine Idee. Im Namen könnten das Köpenicker Umfeld, die Architektur oder die frühere Nutzung als Bücherei eine Rolle spielen“, so der Betreiber.

Wer eine Idee hat, kann sie unter Angabe seiner Adresse per E-Mail bis zum 22. Juli an den Hotelbetreiber schicken: zinnkann@online.de. Wenn ein Vorschlag ausgewählt wird, kann sich der Ideengeber eine Woche lang auf Kosten des Hauses jeden Tag einen Kaffee und ein Baguette schmecken lassen. RD
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