Am 10. Mai öffnen sich wieder zahlreiche Orte der Wissenschaft

Treptow-Köpenick. Die Wissenschaftsstadt an der Rudower Chaussee ist wieder einer der Hauptorte bei der 14. Langen Nacht der Wissenschaften. Über 20 der Forschungseinrichtungen beteiligen sich hier.

Berlinweit sind am 10. Mai über 70 Forschungseinrichtungen dabei. Rund 30 000 Besucher ließen sich in den letzten Jahren jeweils von Bunsenbrennern, blitzenden chemischen Reaktionen oder Blicken durch Mikroskope und Fernrohre anlocken.

Allein in Adlershof gibt es so viele Möglichkeiten, einen Blick hinter die Kulissen von Chemie, Physik, Erdkunde oder Solartechnologie zu werfen, dass einzelne Hinweise nicht möglich sind. Wer nach Adlershof kommt, wird es ohnehin kaum schaffen, die Angebote außerhalb der Wissenschaftsstadt aufzusuchen. Wer sich erst vor Ort informieren möchte, sucht den Infostand im Erwin-Schrödinger-Zentrum, Rudower Chaussee 26 gleich neben der Plastik mit den beiden weißen Köpfen, auf.

Erstmals dabei und etwas abgelegen ist das Leibnitz Institut für Gewässerökologie, dass im Kino Union, Bölschestraße 69, präsent ist. Hier gibt es zahlreiche Vorträge, unter anderem zum lebenden Fossil, dem Stör (19.30 Uhr). Im Schmetterlingshorst in den Müggelbergen, Zum Schmetterlingshorst 2, lädt der Bezirkssportbund zur Langen Nacht ein. Hier gibt es einen Vortrag des früheren Treptower Sternwartenleiters Dieter B. Herrmann (20 Uhr) zum Astronomen Galileo Galilei, außerdem können Besucher die historische Schmetterlingssammlung bestaunen und erfahren von Schülern des Emmy-Noether-Gymnasiums Wissenswertes zu exotischen Reptilien und Heuschrecken.

Kaum denkbar ist die Wissenschaftsnacht ohne die Archenhold-Sternwarte, Alt-Treptow 1. Hier können Kinder ab 17 Uhr Wasserraketen zum Start bringen oder ein Piratenfernrohr basteln. Bei gutem Wetter werden die Fernrohre auf den Himmel gerichtet und bieten den Blick auf Mond ab 20 Uhr sowie Saturn, Mars und Jupiter ab 22 Uhr.

Die Tickets für die Lange Nacht (14, ermäßigt neun Euro) gibt es in den Kundenzentren der BVG und an Fahrscheinautomaten der S-Bahn. Das komplette Programm mit vielen Hinweisen, auch zu Busshuttles, steht unter www.langenachtderwissenschaften.de.


Ralf Drescher / RD
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