Fotoblick hinter neun Firmenkulissen: Industriesalon Schöneweide gewährt ungewohnte Einblicke

Bei der Firma Botspot werden riesige 3 D-Scanner gefertigt. (Foto: Ortoklick)

Oberschöneweide. Offiziell ging mit dem Ende der DDR zwischen Spree und Wilhelminenhofstraße die Industrie verloren. Inzwischen gibt es wieder Firmen, die technische Artikel „Made in Schöneweide“ in alle Welt verkaufen.

„Allein aus dem ehemaligen Werk für Fernsehelektronik (WF) gingen mehrere Unternehmen hervor, die ihre elektronischen Erzeugnisse in der ganzen Welt vermarkten. „Auf diese Situation wollen wir mit unser neuen Ausstellung ‚Die laufende Produktion‘ aufmerksam machen“, sagt Susanne Reumschüssel vom Industriesalon Schöneweide.

Für die Fotoausstellung konnte der Neuköllner Fotoklub Ortoklick gewonnen werden. Dessen Mitglieder haben neun örtliche Unternehmen besucht, hinter denen rund 600 Mitarbeiter stehen. Darunter den Kunstgießer Thorsten Knaak, die Batteriefabrik BAE und das über hundertjährige Unternehmen Admos Gleitlager GmbH. Zu den in den letzten Jahren entstandenen Unternehmen gehört unter anderem First Sensor, eine Ausgründung aus dem WF. „In den Reinsträumen der Firma zu fotografieren, war eine Herausforderung. Nicht nur wir als Fotografen mussten in Schutzanzüge schlüpfen, auch die Kameras wurden in einer Schleuse mit Druckluft gereinigt“, erzählt Hansgeorg Schubel, der Leiter des Fotoklubs Ortoklick.

Die Ausstellung „Die laufende Produktion“ wird am 30. September um 15 Uhr im Industriesalon, Reinbeckstraße 9, eröffnet. Zu sehen ist sie bei freiem Eintritt bis zum 31. Oktober dienstags bis sonntags von 14 bis 18 Uhr. RD

Wissenswertes gibt es auch unter www.industriesalon.de
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