Galerie wird seit zehn Jahren ehrenamtlich betrieben

Ein Blick in die aktuelle Ausstellung mit den Bildern von Christoph Ehbets. (Foto: Ralf Drescher)
Berlin: Galerie Grünstraße |

Köpenick. Die Galerie Grünstraße in der Altstadt gibt es seit 1987. Seit zehn Jahren führt ein Verein ehrenamtlich die Regie.

Ursprünglich war die Galerie Teil des Kulturamts, finanziert vom Bezirk und mit hauptamtlichen Mitarbeitern. Damit war vor zehn Jahren Schluss. Die Gründerin und langjährige Galeristin Kornelia Münch-Severin bekam neue Aufgaben innerhalb der Verwaltung und eigentlich sollte das Licht für immer abgedreht werden.

"Da haben wir mit mehreren Künstlern, die dort schon ausgestellt hatten, einen Verein gegründet und die Galerie in eigener Regie übernommen", erzählt Hinrich Beermann, Vorsitzender des Vereins Collegium artis, der sie betreibt. Die acht Vereinsmitglieder, unterstützt von freiwilligen Helfern, organisieren sechs bis acht Ausstellungen im Jahr.

2014 musste der Verein die angestammten Räume verlassen und ein paar Häuser weiter ziehen. Nun befindet sich die Galerie Grünstraße in der Hausnummer 22, zu erreichen quasi über den Hof von der Böttcherstraße aus.

Noch bis zum 4. März ist die Ausstellung zur Erinnerung an den 1992 verstorbenen Maler und Designer Christoph Ehbets zu sehen, und zwar dienstags bis freitags von 13 bis 19 Uhr und sonnabends von 10 bis 14 Uhr. Zur Finissage gibt es am 4. März ab 19 Uhr neben Bildern und Schallplattenhüllen von Ehbets Jazz-Improvisationen von Dino Doris. Der Eintritt ist frei. Ab 19. März zeigen die Künstler des Vereins in einer Jubiläumsschau eigene Werke.


Ralf Drescher / RD
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