Bürgerschaftliches Engagement lohnt sich: Stefan Förster ist für Einwohneranträge

Stefan Förster. (Foto: Ralf Drescher)
Stefan Förster ist FDP-Mitglied und Bürgerdeputierter im BVV-Ausschuss für Stadtplanung. Als Berater hat er den Einwohnerantrag gegen Wohnungsbau auf dem TRO-Gelände begleitet. Ralf Drescher hat ihn dazu befragt.

Warum sollten Bürger Einwohneranträge stellen?

Stefan Förster: Das ist eine Möglichkeit, mit der der einfache Bürger der Politik im wahrsten Sinn des Wortes Beine machen kann. Mit dieser Möglichkeit können Menschen auch falsche politische Entscheidungen heilen. Ich denke nur an das erfolgreiche Bürgerbegehren – Weiterführung eines Einwohnerantrags – mit dem wir eine kostenpflichtige Parkraumbewirtschaftung im Bezirk verhindert haben.

Wann macht ein Einwohnerantrag Sinn?

Stefan Förster: Es muss natürlich ein Thema sein, dass der Bezirk selbst entscheiden kann. Und es muss so wichtig und von allgemeinem Interesse sein, dass sich das Engagement lohnt.

Welchen Rat geben sie engagierten Bürgern, die einen solchen Antrag einbringen wollen?

Stefan Förster: Dafür braucht man viel Zeit und Durchhaltevermögen. Und natürlich ausreichend Mitstreiter, denn es ist nicht einfach, Menschen auf der Straße und vor Supermärkten vom Anliegen zu überzeugen und die nötigen Unterschriften zu sammeln.
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