Viel Geld für die Infrastruktur von Treptow-Köpenick

Im Rathaus Köpenick werden rund eine Million Euro investiert, unter anderem für Brandschutzmaßnahmen. (Foto: Ralf Drescher)

Der Haushalt im Bezirk Treptow-Köpenick ist gut aufgestellt. Damit steht auch wieder Geld für Investitionen in die bezirkliche Infrastruktur zur Verfügung.

Erst kürzlich hatte die Berliner Woche über geplante Sanierungsmaßnahmen in Schulen berichtet. Dort werden bis 2019 fast 20 Millionen Euro investiert. Jetzt steht auch fest, was in die anderen Dienstgebäuden, Kiez- und Jugendklubs und die Friedhöfe des Bezirks investiert werden kann. „Uns stehen in diesem und im kommenden Jahr dafür jeweils fünf Millionen Euro zur Verfügung. Ich habe in der Bezirksamtssitzung am 10. April meinen Kollegen alle geplanten Maßnahmen vorgestellt“, berichtet Bürgermeister Oliver Igel (SPD).

Und das ist im Einzelnen in diesem und nächstem Jahr geplant: In den Rathäusern Köpenick und Treptow wird jeweils eine Million Euro investiert. Damit können aktuelle Brandschutzvorgaben umgesetzt werden. In Köpenick werden die Kantine und der Galeriebereich umgebaut und Fenster erneuert, in Treptow der störanfällige Aufzug durch einen Neubau ersetzt. Renovierungsarbeiten finden in beiden Gebäuden im Bereich der Treppen und Flure statt. Außerdem erhält das Rathaus Köpenick Brandabschnitte durch den Einbau von Glastüren in den Fluren.

Die bezirklichen Gebäude auf der Insel der Jugend bekommen für 350 000 Euro neue Abwasseranschlüsse und Elektroleitungen. Der Jugendklub Weißkopfstraße in Oberschöneweide soll für 580 000 Euro einen Anbau mit Fahrstuhl bekommen. Die frühere Bibliothek in der Winckelmannstraße in Johannisthal wird für 550 000 Euro zur Familien- und Erziehungsberatungsstelle umgebaut. Kleinere Maßnahmen betreffen das Dienstgebäude in der Rinkartstraße, hier wird renoviert, und den Kiezklub Myliusgarten, hier wird endlich die Fassade des Anbaus renoviert. Und im Ordnungsamtsgebäude werden – nach dem Brandanschlag auf den Fuhrpark im Juli 2016 – vom Landeskriminalamt vorgeschriebene und verständlicherweise nicht näher beschriebene Sicherheitsvorgaben umgesetzt. „Außerdem renovieren wir die Feierhallen mehrerer Friedhöfe und erneuern Räume in den Kiezklubs in Bohnsdorf und Rahnsdorf sowie am Musikschulstandort in Adlershof“, sagt Bürgermeister Igel.
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