Aufruf in der Berliner Woche half dem Rabenhaus

Sozialarbeiterin Astrid Strahl, Rebecca Menz und Solvig Menzler. Die Maschinen waren nach einem Aufruf von Lesern gespendet worden. (Foto: Ralf Drescher)

Köpenick. Im März hatte die Berliner Woche gebeten, dem "Rabenhaus" in der Puchanstraße gebrauchte Nähmaschinen zu spenden. Damit sollte das "Nähstübchen", ein Mutter-Kind-Projekt, ausgestattet werden.

Die Resonanz war beeindruckend. "Wir haben über 60 Maschinen angeboten bekommen. Wir konnten sogar noch einige an andere Projekte und ein Sozialkaufhaus abgeben", freut sich Anita Engelmann, Projektleiterin im "Rabenhaus".Das "Nähstübchen" macht von den spendierten Maschinen, darunter auch robuste Geräte aus DDR-Produktion, bereits regen Gebrauch. Rebecca Menz und Solvig Menzler sitzen an den Maschinen und lassen das Schiffchen schnurren. "Wir nähen uns Babyzubehör wie Dreieckstücher und kleine Spielsachen selbst", erzählt Rebecca Menz. "Außerdem sitze ich nicht gern im stillen Kämmerlein. Hier komme ich unter die Leute", ergänzt Solvig Menzler.

Sie bringt sogar Tochter Ally (fünf Monate) mit, die begeistert auf die surrenden und ratternden Teile schaut.

Das "Nähstübchen" gehört zum "Treffpunkt Nestbau", einer Einrichtung für junge Eltern und deren Kinder. Daneben gibt es unter anderem Treffen zum Tausch von Kochrezepten, Erste-Hilfe-Kurse zu Maßnahmen für Kleinkinder oder eine Bastelwerkstatt für Spielzeug.

Für das "Nähstübchen" wird noch personelle Unterstützung gebraucht. "Wir suchen eine Rentnerin, die gelernte Schneiderin ist und uns gern ehrenamtlich unterstützen würde", sagt Sozialarbeiterin Astrid Strahl.

Geöffnet ist das Elterncafé "Treffpunkt Nestbau" jeweils Donnerstag von 11 bis 14 Uhr in der Puchanstraße 9. Wissenswertes zu den Projekten unter 65 88 01 65 und www.rabenhaus.de

Ralf Drescher / RD
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