Oma braucht Pflege, wie soll das gehen?

Die Kontaktstelle PflegeEngagement Treptow-Köpenick bietet pflegenden Angehörigen die Möglichkeit, sich in Gesprächsgruppen mit anderen Betroffenen auszutauschen und vermittelt ehrenamtliche Unterstützung für die Organisation der häuslichen Pflege. Im Bezirk Treptow-Köpenick haben sich 2012 mehrere Selbsthilfegruppen an unterschiedlichen Standorten gegründet. Damit sind die ersten Schritte getan, damit sich Angehörige möglichst wohnortnah regelmäßig treffen und austauschen können. Zeit ist die teuerste Ressource im Alltag pflegender Angehöriger. Hilfeangebote, die mit weiten Wegen verbunden sind, bieten nur eingeschränkt Entlastung. Oftmals kann die zu pflegende Person längere Zeit oder prinzipiell nicht allein gelassen werden.

Mit diesem Problem meldete sich Herr K. in der Kontaktstelle Treptow-Köpenick. Er pflegt seine Ehefrau und suchte auf Anraten seiner Hausärztin den Austausch mit anderen Pflegenden. Wie soll er mit ruhigem Gewissen eine Gruppe besuchen, wenn er seine Frau allein zu Hause lässt! Ihm ist es sehr wichtig, sie während seiner Abwesenheit gut behütet zu wissen. Hier konnte mit ehrenamtlichem Engagement geholfen werden. Eine ehrenamtliche Mitarbeiterin besucht Frau K. regelmäßig, bietet ihr Gesellschaft, gemeinsame Spaziergänge und Unterhaltung. Der Ehemann nimmt seit acht Monaten regelmäßig am Gruppentreffen teil und nutzt die ehrenamtliche Unterstützung darüber hinaus auch für eigene Arztbesuche oder Einkäufe.

In den Gesprächsgruppen finden pflegende Angehörige gegenseitigen Austausch, Informationen und Verständnis. Auch in Ihrem Kiez kann eine Gesprächsgruppe gegründet werden.

Nähere Information bietet die Kontaktstelle PflegeEngagement Treptow-Köpenick, Friedenstraße 15, 12489 Berlin-Adlershof, 226 848 02. Auskünfte auch im Internet auf der Seite: www.eigeninitiative-berlin.de.

PR-Redaktion / P.R.
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