Recht zündelten am Flüchtlingsheim

Köpenick. Zwei junge Rechtsextremisten müssen sich jetzt wegen versuchter schwerer Brandstiftung verantworten.

Die 20 und 21 Jahre alten Männer hatten am 29. April kurz vor 23 Uhr einen Notausgang des Flüchtlingsheims in der Salvador-Allende-Straße mit einer brennbaren Flüssigkeit besprüht und Feuer gelegt. Zum Glück erloschen die Flammen von selbst, Menschen kamen nicht zu Schaden. Ein Heimbewohner hatte die Brandstifter bemerkt und einen Wachmann informiert. Der rief sofort die Polizei. Da die Tat per Videoüberwachung aufgezeichnet war, konnten Beamte die Täter identifizieren und noch in Tatortnähe festnehmen. Da auf dem Video auch zu sehen war, wie einer der Verbrecher den Hitlergruß zeigt, hat der Polizeiliche Staatsschutz die Ermittlungen übernommen.

Rechtsradikale hatten bereits mehrfach im Umfeld des Flüchtlingsheims braune Hetzparolen an Fassaden geschmiert.


Ralf Drescher / RD
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