Sechs neue Rastplätze für Wasserwanderer geplant

Treptow-Köpenick. In den Bezirk kommt man bald auch mit dem Kanu. Für Wassertouristen sollen jetzt sechs Rastplätze gebaut werden. Angesiedelt ist das touristisch bedeutsame Projekt bei der Wirtschaftsförderung des Bezirksamts.

"Es gibt zwar Yachthäfen und Anlegestellen für Motorboote, aber Besucher, die mit Kanu oder Kajak kommen, haben kaum Möglichkeiten zum Anlegen", erklärt Andrea Engel von der Wirtschaftsförderung. Für sechs Wasserwanderrastplätze hat die Senatsverwaltung für Wissenschaft, Technologie und Forschung jetzt 220 000 Euro bewilligt. Das Geld stammt aus dem EU-Fond Gemeinschaftsaufgabe Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur. "Wir haben sechs Standorte beantragt: an der Insel der Jugend, beim Köpenicker Kanusportclub in Oberschöneweide, am Generalshof in Köpenick, in Schmetterlingshorst, an der Großen Krampe in Müggelheim und in Schmöckwitz", erzählt Projektleiter Karl-Heinz Riedel von der Agrarbörse Ost, die von der Wirtschaftsförderung mit der Realisierung beauftragt ist. Der fertige Rastplatz besteht aus einem oder mehreren Stegen. Kleinere Plätze fassen sechs Boote, an größeren Anlagen wie in Schmetterlingshorst können rund 20 Boote festmachen. Außerdem gehören Sitzbänke und Papierkörbe zur Ausstattung. Toiletten und Übernachtungsmöglichkeiten sind vorerst nicht geplant. "Es gibt aber die Idee, erweiterte Anlagen in Form von Wasserwanderstützpunkten zu bauen", sagt Riedel.

Gedacht sind die Plätze, die mit der bekannten "Gelben Welle" gekennzeichnet werden, nur für muskelkraftbetriebene Wasserfahrzeuge wie Kanus, Kajaks oder Ruderboote. Sobald die bereits zugesagten Fördermittel auf dem Konto des Bezirksamts sind, werden die Arbeiten ausgeschrieben. "Bis zum Saisonbeginn 2013 sind die sechs neuen Rastplätze einsatzbereit", verspricht Karl-Heinz Riedel.

Die Rastmöglichkeiten werden dann in Karten für Wasserwanderer eingetragen. Außerdem soll es eine Internetseite geben, auf der diese und andere Angebote für Wassersportler veröffentlicht werden. "Wir hoffen, dass dann vermehrt Wassersportler in unseren schönen Bezirk kommen", sagt Andrea Engel von der Wirtschaftsförderung.


Ralf Drescher / RD
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