Vor 40 Jahren entstand das Allende-Viertel

Köpenick. Vor 40 Jahren wurden die ersten Wohnungen des Salvador-Allende-Viertels übergeben. Das Jubiläum der größten Plattenbausiedlung des Bezirk wird am 1. September zünftig gefeiert.

Der erste Teil, das Wohngebiet Allende I, war auf dem Kleingartenareal des früheren Amtsfelds errichtet worden. Der nachfolgende Teil, Allende II, wurde dagegen in den Köpenicker Stadtforst hineingebaut. Insgesamt entstanden rund 6800 Wohnungen, die alle nach der Wende saniert und auf modernsten Stand gebracht wurden. Eine alte Klubgaststätte nebst Kaufhalle und Jugendclub wurden abgerissen und durch das heutige Allende-Center ersetzt.Gefeiert wird am 1. September von 9 bis 15 Uhr rund um die Amtsfeld-Grundschule, Pablo-Neruda-Straße 8. Zur Begrüßung um 9 Uhr spielen die Blasmusikfreunde Köpenick. Für die Eröffnung auf der Bühne am Haupteingang der Schule um 10.15 Uhr hat sich Bürgermeister Oliver Igel (SPD) angesagt. Danach spielen Steve Horn, Quena Tapia und Los del Sur als Reminiszenz an den chilenischen Namenspatron des Wohngebiets Salvador Allende (1908-1973). Ab 13.15 Uhr treten Wagner & Co. und dann die Line Dance Group auf. Auf dem Schulhof gibt es ab 10 Uhr ein Kinderfest mit Schminkecke, Bastelstraße sowie Technikvorführungen der Freiwilligen Feuerwehr Köpenick. Clown Willy Witzig sorgt mit Luftballonkunststücken für Unterhaltung. Um 14 Uhr haben sich die Bundesliga-Damen vom Volleyballteam des Köpenicker SC zur Autogrammstunde angesagt. Vor Ort werden Unterschriften für das Volksbegehren Nachtflugverbot am BER gesammelt. Außerdem sind unter anderem die AOK, SPD, Bündnis 90/Die Grünen, CDU und Die Linke mit Infoständen vertreten.


Ralf Drescher / RD
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