Wolf-Dieter Prescher hat sein erstes Buch selbst verlegt

Wolf-Dieter Prescher mit seinem Buch. (Foto: Ralf Drescher)

Köpenick. Wolf-Dieter Prescher ist Rentner und Buchautor. Weil er keinen Verleger fand, hat der Köpenicker sein aktuelles Werk jetzt gemeinsam mit dem Schlosser-Verlag selbst herausgebracht.

"In meinem Roman geht es um die 16-jährige Jessica, die im gutbürgerlichen Berliner Westen aufwächst. Ihre Eltern haben zwar Geld, aber keine Zeit für die Tochter. Dann wird sie schwanger und der Vater des Kindes verschwindet plötzlich vom Erdboden. Das Mädchen, selbst fast noch ein Kind, sucht Wege, das neue Leben in sich zu töten", verrät Wolf-Dieter Prescher. Seine Romanheldin steht vor einer Situation, aus der sie keinen Ausweg weiß...Der 75-Jährige hat früher unter anderem als Kulturhausleiter gearbeitet. Schon zu DDR-Zeiten schrieb er kurze Geschichten für die "Wochenpost".

Damit "Jessica" veröffentlicht wird, musste Prescher einen Teil der Druckkosten selbst tragen. Deshalb hofft er jetzt darauf, dass sein Buch gut läuft. Denn in der Schublade liegt schon das nächste Manuskript. Da geht es um einen Vater, der vor 1961 Grenzgänger ist und um seine Tochter, die nach dem Mauerbau im Kinderheim landet. Genau das richtige Thema für 2014, wenn sich der Mauerfall zum 25. Mal jährt.

"Jessica" kostet 17,90 Euro, das Buch (ISBN 978-3-86937-449-9) kann über Buchhandlungen und unter www.vs-media-shop.de bestellt werden.

Ralf Drescher / RD
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