Kita bietet im neuen Nachbarschaftstreff Kontaktmöglichkeiten für alle Generationen

Isabelle Heroux (links) und Martina Breitmann von der Kita sind ehrenamtlich für den Nachbarschaftstreff zuständig. (Foto: Ralf Drescher)
Berlin: Kita Knirpsenbude |

Köpenick. Gruppenräume, Spielzimmer und einen Ruheraum gibt es in fast jeder Kindertagesstätte. Die Knirpsenbude hat sogar einen eigenen Nachbarschaftstreff.

„In Gesprächen mit Eltern und Nachbarn wurde klar, dass es im Raum Spindlersfeld keine Treffs für Nachbarn gibt. Gewünscht wurden auch Angebote für Senioren. Vor allem Eltern, die von außerhalb zugezogen sind, haben oft noch keine Kontakte und suchen nach Möglichkeiten zum Austausch“, berichtet Martina Breitkopf, die Leiterin der Kita und in Personalunion verantwortlich für den Nachbarschaftstreff.

Eröffnung war Mitte Oktober, genutzt werden zwei frühere Gruppenräume im Erdgeschoss. Ausreichend Stühle und ein kleiner Küchenblock gehören zu Grundausstattung. In wenigen Wochen Vorbereitungszeit haben die Mitarbeiter, die sich alle ehrenamtlich neben ihrer Arbeit um den Nachbarschaftstreff kümmern, den Veranstaltungskalender mit Angeboten gefüllt. Es gibt unter anderem eine Nähstunde (zweiter und vierter Mittwoch im Monat um 10 Uhr), eine Nordic-Walking Gruppe (Freitag 9 Uhr) ein gemeinsames Frühstück (erster und dritter Mittwoch 9 Uhr) und einen Kaffeeklatsch (zweiter und vierter Mittwoch 15 Uhr). Geplant ist am dritten Dienstag im Monat 18 Uhr eine Bürgersprechstunde. „Da können sich Anwohner austauschen, auf Wunsch laden wir zu bestimmten Themen auch lokale Politiker ein. Die Wünsche der Besucher stehen im Vordergrund“, erzählt Martina Breitmann.

Zur offiziellen Eröffnung des Nachbarschaftstreffs kamen über 150 Besucher. An einer Tafel haben sie Wünsche für weitere Angebote hinterlassen. Unter anderem besteht Interesse an einem Kindertrödelmarkt, an Kochkursen für Senioren, Tanzkursen und Filmabenden. „Wenn wir weitere Angebote realisieren wollen, brauchen wir Ehrenamtliche, die uns unter die Arme greifen“, sagt Martina Breitmann.

Die Kita Knirpsenbude wird seit 2004 vom Pfefferwerk Stadtkultur, einer gemeinnützigen GmbH, betrieben. Rund 200 Kinder von acht Wochen bis zu sechs Jahren werden hier betreut. Wer sich für die Angebote im Nachbarschaftstreff interessiert oder dort ehrenamtlich mitarbeiten möchte, geht einfach in der Ottomar-Geschke-Straße 13-15 vorbei, ruft an unter  655 78 78 oder schickt eine E-Mail an nachbarschaftstreff-knirpsenbude@pfefferwerk.de. RD
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