Ein Leben für behinderte Sportler: Karl-Heinz-Brückner verstarb jetzt mit 79 Jahren

Karl-Heinz Brückner im September 2014. (Foto: Ralf Drescher)

Köpenick. Seine zweite Heimat war die Schwimmhalle im Allende-Viertel. Dort trainierten „seine“ Sportler. Ende August ist Karl-Heinz Brückner, Gründer des Behindertensportvereins Köpenick, gestorben.

Im Oktober 1991 hatte er den Verein gemeinsam mit seiner Frau Christa gegründet. Von Anfang an lag ihm die sportliche Betätigung von Menschen mit Behinderungen am Herzen. Im Verein blieben Behinderte aber nie unter sich, denn zu den Mitgliedern gehörten Menschen mit geistigen Behinderungen, mit körperlichen Beeinträchtigungen und auch Senioren. Diese Mischung sorgte auch immer wieder für Erfolge. Von den Special Olympics 2014 in Düsseldorf kehrten Mitglieder des Behindertensportvereins Köpenick mit fünf Gold- sowie drei Silbermedaillen und dem Staffelsieg über 4x50 Meter Freistil zurück.

Über 20 Jahre lang hatte Karl-Heinz Brückner den Verein geleitet. Bs zuletzt stand er dem Vorstand als Ehrenmitglied treu zur Seite. Für sein sportliches Engagement erhielt er 2008 gemeinsam mit seiner Gattin Christa die Bürgermedaille des Bezirks. Nun hat er im Friedwald Hangelsberg bei Fürstenwalde seine letzte Ruhe gefunden. RD
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