Saisonstart auf Köpenicker Gewässern: Ruderer und Wasserretter brachten ihre Boote zu Wasser

Beim Ruderclub Turbine Grünau wurden neue Boote getauft. (Foto: Ralf Drescher)

Grünau. Am 2. April war Saisonstart für die Berliner Ruderer. Die Sportler vom Ruderclub Turbine Grünau brachten zur Feier des Tages drei neue Vereinsboote ins Wasser.

Bevor es zum traditionellen Anrudern nach Friedrichshagen ging, waren drei neue Boote zu taufen. Ein Zweier und zwei Vierer erhielten ihre Namen. Während zwei der Boote gebraucht gekauft und aufgearbeitet wurden, wurde ein Zweier mit Steuermann bei einer österreichischen Werft in Auftrag gegeben. Das moderne Boot – kostet so viel wie ein Mittelklassewagen – soll vor allem bei Langstreckenregatten eingesetzt werden. Die drei neuen Vereinsboote heißen Müggelspree, Oder und Niederrhein. Da die rund 30 Vereinsboote nach deutschen Flüssen benannt sind, gingen sie mit Booten wie Aller, Dahme, Warthe und Weser auf Tour zur großen Müggelbergeumfahrt und dann zum Anrudern nach Friedrichshagen.

Etwa zur gleichen Zeit wurden auf der anderen Seite der Dahme in Wendenschloß die Rettungsboote flott gemacht. Die Kameraden von Arbeiter-Samariterbund (ASB) und Deutscher Lebensrettungs-Gesellschaft (DLRG) hatten in den vergangenen Monaten ihre Rettungsboote renoviert und überholt. Mit dem Hallenkran wurde Boot für Boot angehoben, zum Slipwagen transportiert und dann ins Wasser geschoben. Die wichtigsten Rettungsstationen sind an den Wochenenden ab sofort besetzt, die anderen gehen am 1. Mai in Betrieb. Die Wasserrettung wird in Berlin ausschließlich durch Ehrenamtliche abgesichert. RD
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