Senat stellt 2,5 Millionen Euro für Straßenreparaturen zur Verfügung

Treptow-Köpenick. Seit Kurzem ist es amtlich. Der Bezirk bekommt vom Senat in diesem Jahr 2,5 Millionen Euro aus dem Sonderprogramm Straßeninstandsetzung.

Jürgen Papst, der Leiter des Fachbereichs Tiefbau, hatte auf diese gute Nachricht lange gewartet. "Wir haben seit Anfang des Jahres mögliche Sanierungsfälle bautechnisch untersucht und die Ausschreibung der Bauleistungen vorbereitet. Jetzt ist sicher, an welchen Stellen wir Straßenschäden reparieren können", sagt er. Mit dem Geld wird der Bezirk mehrere größere Vorhaben durchziehen. Das Adlergestell erhält in Fahrtrichtung Innenstadt zwischen Dörpfeldstraße und Elan-Tankstelle einen neuen Belag. Gleiches geschieht in der Straße Am Studio in Adlershof, hier wird auf gesamter Länge zwischen Köpenicker Straße und Rudower Chaussee der Belag abgefräst und durch eine neue Fahrbahndecke ersetzt.

Die Rosenstraße am Altglienicker Wasserturm wird erneuert, hier bauen die Wasserbetriebe ohnehin einen neuen Regenwasserkanal. Dabei wird das Kopfsteinpflaster durch Asphalt ersetzt. Ebenfalls ersetzt wird die Fahrbahn der Kiefholzstraße zwischen Baumschulen- und Mosischstraße. Und Besucher der Müggelberge wird es freuen: Hier bekommt die Straße nach Marienlust - von Straße zum Müggelturm bis zum Waldparkplatz ebenfalls eine lange nötige Fahrbahndecke.

Sommerferien nutzen

"Wir bereiten für diese Bauvorhaben die Ausschreibung vor, fast alle Arbeiten sollen in die verkehrsarme Zeit in den Sommerferien gelegt werden", verspricht Jürgen Papst. Weitere Straßenreparaturarbeiten muss der Bezirk aus eigenen Unterhaltsmitteln finanzieren. Damit wird unter anderem der Gehweg in der Albert-Schweitzer-Straße in Friedrichshagen erneuert. Die Heydekrugstraße in der Köpenicker Siedlung Elsengrund erhält eine neue Deckschicht. Außerdem werden Gehwege im Berberitzenweg und am Heidekampweg instandgesetzt.

Der Bezirk verfügt über rund 680 Kilometer öffentliche Straßen. Um den seit Jahren aufgelaufenen Sanierungsstau abzuarbeiten, wären nach Expertenmeinung mindestens 50 Millionen Euro nötig.


Ralf Drescher / RD
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