Projekte gegen Vorurteile

Kreuzberg. Die Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus wird am 20. Oktober im Jüdischen Museum mit dem in diesem Jahr erstmals ausgeschriebenen Lars-Day-Preis ausgezeichnet. Gewürdigt wird damit ihr Qualifizierungsprojekt "Akran - Peer to Peer gegen Vorurteile". Es widmet sich der politischen Bildungsarbeit von muslimischen Jugendlichen. Neben der Kreuzberger Initiative erhält auch die Mannheimer Regisseurin Annette Dorothea Weber den Preis für ihre Inszenierung eines Theaterstücks über den sinto-deutschen Boxer und NS-Opfer Johann Trollmann. Die Auszeichnung wird von der Lars-Day-Stiftung zusammen mit der Akademie des Jüdischen Museums vergeben. Er soll "eine Erinnerungskultur fördern, die auch dem Wandel zu einer postmigrantischen Gesellschaft Rechnung trägt". Die Stiftung wurde 2001 von der deutsch-amerikanischen Familie Day in Erinnerung an ihr Kind Lars gegründet. tf
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