Erst bestohlen, dann geschlagen: Räuber griffen Verfolger an


Kreuzberg. Bei der Verfolgung von Räubern wurde am frühen Morgen des 22. Februar ein Mann schwer verletzt. Er war gegen 3.35 Uhr zusammen mit zwei Bekannten am Görlitzer Bahnhof unterwegs.

Dort wurde einer von ihnen von einem Unbekannten umarmt und in ein Gespräch verwickelt. Als sich der 19-Jährige kurz darauf aus der Umarmung lösen konnte, stellte er fest, dass sein Handy fehlte.

Die drei liefen dem Verdächtigen nach und verlangten die Herausgabe der Beute. Das passierte nicht, stattdessen erhielt der 19-Jährige von dem mutmaßlichen Täter, der sich inzwischen ebenfalls in Begleitung zweier Männer befand, einen Faustschlag ins Gesicht.

Auch danach gaben der Bestohlene und seine Freunde noch nicht auf und verfolgten jetzt getrennt das flüchtende Trio. Einer von ihnen traf kurz darauf erneut auf die Gruppe, die mittlerweile weiteren Zulauf erhalten hatte. Er wurde von diesen Personen niedergeschlagen und am Boden liegend mehrfach gegen den Kopf getreten. Der Mann musste mit Verdacht auf ein Schädel-Hirn-Trauma ins Krankenhaus eingeliefert werden. Die Täter entkamen.


Thomas Frey / tf
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