Fahndung hatte Erfolg: Tatverdächtiger stellte sich

Kreuzberg. Nur wenige Stunden nachdem die Polizei öffentlich nach zwei Räubern suchte, hat sich einer der mutmaßlichen Täter bei der Polizei gestellt.

Dem 19-Jährigen und seinem Komplizen wird vorgeworfen, am 16. Dezember einen Kiosk an der Ohlauer Straße überfallen und dabei die Mitarbeiterin durch Messerstiche schwer verletzt zu haben. Weil es sich bei der Angestellten um eine transexuelle Person gehandelt hat, schloss die Polizei auch einen transphoben Hintergrund der Tat nicht aus. Das hat sich aber nach den bisherigen Vernehmungen nicht bestätigt.

Dafür gab der 19-Jährige einen weiteren Raub am 19. Dezember in einem Spätkauf an der Böckhstraße zu. Auch dort war die Verkäuferin leicht verletzt worden.

Wie schon drei Tage zuvor hatte der Verdächtige diesen Überfall zusammen mit einem 18-Jährigen begangen. Beide waren nach der Tat vom Freund der Angestellten verfolgt und der Jüngere von ihm auch erwischt worden. Eintreffende Polizisten hatten den mutmaßlichen Räuber kurz darauf mit Hämatomen und Stichverletzungen aufgefunden. Er kam in ein Krankenhaus, gegen den Freund der Mitarbeiterin wurde ein Verfahren wegen gefährlicher Körperverletzung eingeleitet.

Zum aktuellen Aufenthaltsort des 18-Jährigen machte die Polizei keine Angaben. Bestätigt wurde dagegen, dass gegen beide Jugendliche inzwischen Haftbefehle ergangen sind. tf
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