Messerstecher gefasst: Verdächtiger soll Frauen verletzt haben

Kreuzberg. Intensiv hat die Polizei seit dem 13. Februar im Bereich der Oranienstraße nach einem Messerstecher gefahndet. Drei Tage später konnte ein dringend Tatverdächtiger festgenommen werden.

Der Erfolg ist nicht zuletzt Kommissar Zufall – konkret, einem Polizisten außer Dienst – zu verdanken. Er hörte am 16. Februar gegen 10.45 Uhr in der Oranienstraße einen Schrei und sah eine junge Frau verletzt auf dem Boden liegen.

Außerdem bemerkte der Beamte einen flüchtenden Mann. Ihm setzte er nach, schnappte den 27-Jährigen in der Dresdner Straße und übergab ihn alarmierten Kollegen.

Bei dem mutmaßlichen Messerstecher fand sich nicht nur eine Tatwaffe, er wurde danach auch von einem der früheren Opfer wiedererkannt.

Bei seinem Amoklauf am 13. Februar soll er nach neuesten Erkenntnissen mindestens vier Frauen angegriffen haben. Zwei konnten den Angriff abwehren. Zu ihnen gehörte auch eine Mutter, bei der der Mann am Oranienplatz mit dem Messer auf ihr Baby zielte, das sie vor ihrem Bauch trug. Die beiden anderen Frauen erlitten in der Oranien- sowie der Adalbertstraße Stiche in den Oberschenkel. Auch das letzte Opfer vom 16. Februar musste mit Schnittverletzungen im Krankenhaus behandelt werden. tf
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