Blumenthal jetzt Ehrenbürger

Kreuzberg. W. Michael Blumenthal, Gründungsdirektor des Jüdischen Museums, hat am 24. April die Ehrenbürgerwürde der Stadt Berlin erhalten. Die Auszeichnung wurde vom Regierenden Bürgermeister Michael Müller und Ralf Wieland, Präsident des Abgeordnetenhauses, vorgenommen. Michael Blumenthal wurde 1926 in Oranienburg geboren und wuchs in Berlin auf. Im April 1939 floh er mit seiner Familie aus Nazideutschland zunächst nach Schanghai, später in die USA. Dort machte er als Manager und Politiker Karriere. Unter Präsident Jimmy Carter war Blumenthal von 1977 bis 1979 Finanzminister. 1997 wurde er Gründungsdirektor des Jüdischen Museums und bekleidete diesen Posten bis September vergangenen Jahres. Die Ehrenbürgerwürde ist die bedeutendste Auszeichnung Berlins. Sie wird an Persönlichkeiten vergeben, die sich in hervorragender Weise um die Stadt verdient gemacht haben. Michael Blumenthal ist der 118. Ehrenbürger.


Thomas Frey / tf
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