Dada in Afrika: Berlinische Galerie zeigt Dialog mit dem Fremden

Berlin: Berlinische Galerie |

Kreuzberg. Die Berlinische Galerie widmet sich mit einer Ausstellung einer besonderen Kunstform des 20. Jahrhunderts – dem Dadaismus.

Vor 100 Jahren ist diese Kunstform entstanden. Der Dadaismus prägte mit neuen Ausdrucksformen und ästhetischer Strategie die Kunstentwicklung im 20. Jahrhundert. Anlässlich dieses Jubiläums beleuchtet die Berlinische Galerie erstmals die dadaistische Rezeption außereuropäischer Kunst.

Rund 120 Werke aus nationalen und internationalen Sammlungen werden in der Ausstellung präsentiert, die noch bis zum 7. November zu sehen ist. Dadaistische Arbeiten treten in Dialog mit afrikanischen, asiatischen und ozeanischen Artefakten. Die Schau zeigt, wie sehr sich die Dadaisten auf außereuropäische Kunst bezogen, um neue ästhetische Wege zu beschreiten. Dadas revolutionäre Attacken auf den tradierten Kunst- und Kulturbegriff des frühen 20. Jahrhunderts eröffneten schon damals einen „neuen Blick“ auf eine andere Kultur. KT

Berlinische Galerie, Alte Jakobstraße 124-128, Öffnungszeiten: Mittwoch bis Montag von 10 bis 18 Uhr, Eintritt: 10/7 Euro. Weitere Informationen: www.berlinischegalerie.de.
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